Bild: Essah Records / SME
Thank God it’s Friday! Geneigte Musikfreund*innen wissen: Das bedeutet, dass heute wieder haufenweise neue Alben das Licht der Welt erblicken. Wie jede Woche präsentieren wir euch an dieser Stelle einen bunten Strauß musikalischer Neuheiten.
Es gibt viel zu hören - lasst uns gleich loslegen!
Zusammen mit dem Residenz-Orchester Baden-Württemberg hat Kool Savas ein Konzert für die Rap-Geschichtsbücher gespielt und zahlreiche seiner Classics neu arrangiert. Auf „Red Bull Symphonic“ trifft Rap-Royalty auf klassische Virtuosität! Zahlreiche Gäste sind mit von der Partie: Sowohl erwartbare Kolleginnen und Kollegen aus dem Rap-Kosmos wie badmómzjay, 1986zig oder SDP, als auch eher unerwartete wie beispielsweise Jörg Roth aka Alea der Bescheidene, der Sänger von den Mittelalter-Rockern von Saltatio Mortis. Das Konzert, das in der Liederhalle Stuttgart 2000 Fans begeisterte, gibt es jetzt auch zum Zuhause genießen.
Nicht nur die Songs von Ski Aggu wirken oft, als seien sie wahnsinnig schnell entstanden und noch im Rohzustand – auch die Y2K-Ästhetik lastigen Pressebilder, Artworks und der sonstige Output des Rappers kommt oft so rüber, als sei er fünf Minuten vor der Veröffentlichung im Handy entstanden. In einigen Fällen mag das sogar stimmen, aber vor allem für die Songs gilt: Genauer hinhören lohnt sich, denn es steckt viel mehr drin, als man mit oberflächlichem Durchskippen mitbekommen könnte. Das wissen die Fans zu schätzen, und haben bei den Tickets für die anstehende „Wahlkampftour 2023“ zugeschlagen – alles ausverkauft. Wer auf dem Laufenden bleiben will, wenn es was Neues gibt: Einfach beim Ticketalarm anmelden.
Die GQ Germany beschreibt Troye Sivan in ihrer aktuellen Ausgabe als „eine der größten Ikonen des queeren Pop“ – mit der Auftaktsingle zu seinem dritten Studioalbum, „Rush“, hat er allerdings einen Hit weit über die Szene hinaus gelandet und dem Sommer 2023 seine Dance-Hymne geliefert. „Something To Give Each Other“ bezeichnet er als sein persönlichstes Album – für einen Künstler, der Ehrlichkeit und Offenheit zu seiner ganz eigenen Kunstform gemacht hat, ein echtes Statement. Wenn ihr auf dem Laufenden bleiben wollt, was mögliche Tour-Pläne von Troye in Deutschland angeht, meldet euch für seinen Ticketalarm an.
Rick-Rolling ist längst ein Social-Media-Phänomen, „Never Gonna Give You Up“ längst zum Pop-Evergreen geworden. Für Rick Astley aber kein Grund, sich auf dem Ruhm auszuruhen. Im Gegenteil: Mit „Are We There Yet?“ veröffentlicht er jetzt ein brandneues Album, auf dem er alles, was nach dem 2018 erschienenen „Beautiful Life“ passierte, verarbeitet. Er selbst sagt über den Titel: „Nun, dieser Satz hat mehrere Bedeutungen. Sind wir mit meinen musikalischen Ambitionen schon am Ziel? Bin ich mit meiner Karriere fertig? Sind wir angekommen? Oder sind wir noch auf der Reise?“, und so ist auch der Sound eine Reise von leise anklingender Lockdown-Lethargie hin zum wieder aufblühenden, öffentlichen Leben. Und eine Liebeserklärung an all die Großen des Soul, Rock und R&B, die ihn beeinflusst haben. 2024 ist Astley in Deutschland live zu sehen.