Bild: Universal Music
Es klingt wie der Start eines Sci-Fi-Action-Films und irgendwie ist es auch einer: Slim Shady bricht irgendwo im Detroit-Multiversum aus seiner Zeitlinie von 2002 aus und landet im Interview mit dem Mann, der ihn erschaffen hat: Marshall Mathers. In „The Face-Off“, einem digitalen Kurzfilm, sitzen sich die beiden gegenüber und liefern sich ein Gespräch, so pointiert, offen und erschütternd, dass man es eher als Kampf bezeichnen muss.
– „Bro, you‘re so f*cking cringe, man.“
– „Cringe? What the f*ck is cringe?”
Zwei große, weiche blaue Sessel, ein ruhiger Raum ohne besonders große Ablenkung und völlige Ehrlichkeit mit sich selbst: Das Interview wirkt zwar wie ein Boxkampf mit Worten aber auch wie eine Therapiestunde, in der Marshall Mathers und Slim Shady beide Therapeuten und Klienten sind. Dabei beamt Slim die Zuschauenden durch sein Auftreten genauso zurück in die Vergangenheit wie Marshall. Wie hat sich die Gesellschaft verändert, wie unsere Sprache und vor allem – wie wir uns selbst?
Nachdem Eminem nur einen Monat nach seiner ersten neuen Single „Houdini“ sein neues Album „THE DEATH OF SLIM SHADY (COUP DE GRÂCE)“ und die zweite Single „Tobey“ veröffentlicht hat, zieht der Kurzfilm uns weiter in sein Universum irgendwo zwischen Slims Hockey-Maske und Marshalls neuem Bart. Kurz bevor man sich völlig in der Zeitreise verliert, holt uns Marshall genau wie Slim auf den Boden der Tatsachen zurück und erinnert uns daran, worum es hier eigentlich geht: “Calm down, Slim. We both made Eminem. He’s the best of both of us. It’s not about me or you. It’s about him.”
Ihr wollt auf dem Laufenden bleiben, falls Eminem mit seinem neuen Album auf Tour geht und einen Stop in Deutschland einlegt? Dann meldet euch für unseren Ticketalarm an.