Bild: Tim Saccenti
Muse setzen ihre Weltraum-Odysee fort: Mit „Cryogen“ präsentiert das britische Trio den nächsten Vorboten ihres kommenden Konzeptalbums „The Wow! Signal“, das am 26. Juni erscheinen soll. Der kraftvolle Space-Rock-Track, den Muse Anfang des Monats bereits bei einem intimen Auftritt in der Londoner Brixton Academy live präsentierten, erinnert klanglich an die frühen Tage der Band: Ein heulendes Gitarrensolo wie im Muse-Klassiker „Plug In Baby“ trifft auf die epische Wucht von „Black Holes & Revelations“. Aber hört selbst:
Produziert wurde der Song von Dan Lancaster, der auch Mitglied der Live-Band von Muse ist, sowie Aleks von Korff. Inhaltlich entwirft Frontmann Matt Bellamy einmal mehr ein emotional aufgeladenes Endzeit-Szenario, in dem er Herzschmerz mit einem apokalyptischen Setting verbindet: „Winter’s end, she’s Europa, I’m a cracked interloper / Icicles pierce my heart so cruel and quiet / Loneliness, she left me trembling in a polar desert / Wilderness, I’m breaking…Cryogen, I can never cry again / Cryogen, I’m freezing over.“
Zusätzlich zum Visualizer soll am 1. Mai das offizielle Musikvideo zu dem Song erscheinen. Es zeigt die Band auf dem Jupitermond Europa performend – jenem mysteriösen Himmelskörper, der auch das Artwork des nunmehr zehnten Albums von Muse ziert. Das Space-Thema zieht sich durch die gesamte Platte. So verweist dessen Titel „The Wow! Signal“ auf eines der rätselhaftesten Ereignisse der Astronomiegeschichte: ein 1977 registriertes Radiosignal aus dem Sternbild Schütze, das bis heute als möglicher Hinweis auf außerirdische Kommunikation gilt. Nach „Unravelling“ und „Be With You“, das bereits über 7 Millionen Streams verzeichnen kann, ist „Cryogen“ die dritte Single aus dem Album.
Nach ihrer Europa-Tour im vergangenen Jahr, bei der sie unter anderem beim Mad Cool Festival in Madrid als Headliner einsprangen, sind Muse auch 2026 unterwegs: Für Sommer haben sie ist eine große Nordamerika-Tour angekündigt, weitere Termine in Europa gelten als ziemlich wahrscheinlich.