Bild: Monica Menez
Als Rapper der Orsons ist Maeckes bekannt geworden – sein künstlerischer Output ist aber seit jeher deutlich breiter. Ist er doch auch als Schauspieler, als Produzent, als Grafiker und Videograf und nicht zuletzt als Singer-Songwriter an der Gitarre aktiv. Mit seiner Solo-Alben-Trilogie, bestehend aus „KIDS“, „TILT“ und „POOL“ hat er konsequent Deutschrap und Indie zu seinem ganz eigenen Trademark-Sound verschmolzen – und uns damit mehr als bloß einen Ohrwurm verpasst.
In den vergangenen zehn Jahren hat er auch immer mal wieder das eine oder andere Gitarrenkonzert gespielt – im kleinen Rahmen und ohne großes Tamtam. Lediglich durch Mund-zu-Mund-Propaganda verbreiten sich die Termine und sind oft bereits nach kurzer Zeit ausverkauft gewesen – und der perfekte Rahmen, um die eine oder andere Geschichte zu teilen und neben bekannten Songs auch unveröffentlichte Liedideen und Skizzen mit dem Publikum zu teilen. Eine experimentelle musikalische Spielwiese an der Fans und Künstler gleichermaßen ihre Freude haben. Und die auch ungewöhnlichen Ideen ihren Platz einräumt, wie beispielsweise einen Tätowierer am Merch-Stand, der für wirklich bleibende Erinnerungen sorgt, oder die Rubrik „Kapitalistische Liebeslieder“, bei der sich jeder Konzertbesucher seinen Namen in das Lied kaufen kann, solange, bis jemand das Doppelte bezahlt.
Die Essenz aus diesen zehn Jahren Gitarren-Konzerten hat Maeckes jetzt in einem Album eingefangen: Das „gitarren album“ ist ein Album voller Überraschungen, Twists und Gänsehaut-Momenten. Für jeden, der schon einmal das Glück hatte, auf einem dieser geheimen Konzerte gewesen zu sein, der nächste logische Schritt und für jeden, der neu dazukommt, eine ganz besondere, neue Erfahrung.
Als Features auf dem Album mit dabei: Oehl (“oh schönheit, du biest”), Bayuk (“lass los”), KAAS (“orangerot") und die Jugglerz (“jaja”). Gemeinsam mit Tristan Brusch entstand der "liebesbrief von der f.”. Fürs Album haben Jonas Dorn, Sn Cleemann, Future Franz, Philipp Johann Thimm, Moritz Kristmann, Bertram Burkert, Tristan Brusch und Bayuk Maeckes ihre Skills an der Klampfe geliehen.
Für die visuelle Gestaltung ist Ruohan Wang verantworlich. Die Künstlerin und Designerin stellt auf internationalen Ausstellungen aus und hat schon mit Nike, Off-White und der New York Times zusammengearbeitet. Für das „gitarren album“ hat sie sämtliche Artworks designt – im „dein name“-Musikvideo verewigt sie als Tätowiererin den Songtitel auf Maeckes‘ Allerwertesten.
Dieses Jahr ist Maeckes auch bei zahlreichen Gelegenheiten live zu sehen. Tickets gibt’s beispielsweise auf eventim.de – eine Übersicht über die anstehenden Konzerte seiner Tour im November findet ihr hier. Auch einige Open-Air-Auftritte im Sommer sind geplant.