Bild: Universal Music
Was sich bereits bei den Golden Globes und den Grammys angedeutet hatte, fand nun seinen Höhepunkt auf der größten Bühne Hollywoods: „K-Pop Demon Hunters“ schreibt ein neues Stück Oscar-Geschichte. Der Animationsfilm sicherte sich den Oscar als „Bester Animationsfilm“, während der Song „Golden“ zusätzlich in der Kategorie „Bester Originalsong“ triumphierte. Für Regisseurin Maggie Kang, die den Preis entgegennahm und ihn ihrer Heimat widmete, ist es ein Meilenstein – nicht nur persönlich, sondern auch für die internationale Wahrnehmung asiatischer Popkultur im Mainstream-Kino.
Besonders der Erfolg von „Golden“ markiert einen historischen Moment: Erstmals überhaupt wird ein K-Pop-Song mit einem Oscar ausgezeichnet. Der Track, performt von EJAE, Audrey Nuna und Rei Ami alias HUNTR/X, hatte bereits im Vorfeld enorme Wellen geschlagen. Mit über 100 Millionen Streams weltweit, Platz eins in den Offiziellen Deutschen Albumcharts und dem Titel „Sommerhit des Jahres 2025“ avancierte der Song zum globalen Phänomen.
Der Film selbst erzählt die Geschichte der fiktiven K-Pop-Gruppe HUNTR/X, die ein Doppelleben als Dämonenjägerinnen führt – eine ebenso verspielte wie kraftvolle Metapher für Selbstermächtigung. Genau diese Botschaft trifft auch den Nerv von „Golden“, dessen Fokus auf Female Empowerment weltweit ein Millionenpublikum erreicht.