Bild: The Team / Bartek Szmigulski
Der Hype kam schnell und er scheint erst am Anfang zu stehen: December 10, die englisch-irische Boyband aus Simon Cowells Netflix-Serie „The Next Act“, kündigt im Rahmen ihrer „The Next Step“-Tour erste Konzerte in Deutschland an. Ende Juni 2026 wird die siebenköpfige Formation erstmals live in Berlin und Köln auf der Bühne stehen und damit den nächsten Schritt ihrer noch jungen Karriere gehen. Der Vorverkauf auf eventim.de startet am Freitag, den 17. April um 10 Uhr. Die genauen Daten und geplanten Venues findet ihr unten in der Info-Box.
Gegründet wurde die Band erst Ende 2025, hervorgegangen aus einem Castingprozess, den Cowell bereits im Juni 2024 ins Leben rief. Gesucht wurden junge Talente zwischen 16 und 18 Jahren – gefunden wurden schließlich Cruz Lee-Ojo, Danny Bretherton, Hendrik Christoffersen, John Fadare, Josh Olliver, Nicolas Alves und Seán Hayden. Sieben Musiker, die zusammen nicht nur unterschiedliche musikalische Hintergründe, sondern auch gleich 14 Instrumente mitbringen. Die Entstehungsgeschichte der Gruppe wurde in der sechsteiligen Netflix-Dokuserie „Simon Cowell: The Next Act“ dokumentiert und machte die Band schon vor ihrem offiziellen Debüt einem Millionenpublikum bekannt.
Musikalisch ließen December 10 nicht lange auf sich warten: Nur wenige Tage nach Veröffentlichung der Serie präsentierten sie zunächst ein Cover des NSYNC-Klassikers „Bye Bye Bye“, bevor am 30. Januar 2026 mit „Run My Way“ die erste eigene Single folgte. Die moderne Pop-Ballade stieg direkt in die britischen Charts ein und legte den Grundstein für die wachsende Aufmerksamkeit. Mit „Angel“, veröffentlicht am 10. März inklusive Musikvideo, zeigte die Band weitere Facetten ihres Sounds.
Trotz bislang überschaubarer Diskografie haben December 10 bereits mehrere Millionen Streams gesammelt und eine internationale Fanbase aufgebaut. Harmonischer Gesang, unterschiedliche Stimmen und Persönlichkeiten sowie Cowells erklärtes Ziel, eine neue Boyband mit globalem Potenzial zu formen, verleihen dem Projekt zusätzlichen Rückenwind. Die anstehenden Deutschlandkonzerte dürften daher nicht nur ein erster Gradmesser für die Live-Qualitäten der Band sein, sondern auch ein Hinweis darauf, wie weit dieser Hype noch tragen kann.