Bild: Calvin Müller
Streaming killed the Physischer-Datenträger-Star – mit diesem verballhornten Zitat könnte man die Entwicklung der jüngeren Vergangenheit in Sachen „Darreichungsform der Musik“ zusammenfassen. Auch, wenn die Vinylplatte so langsam die Nische für absolute Audio-Nerds verlässt und auch wieder waschechte Pop-Platten auf dem Liebhabermedium veröffentlicht werden, die CD kann dieses Comeback auf dem sprichwörtlichen aufsteigenden Ast für sich noch nicht beanspruchen.
In den Kinderzimmern hat aber längst eine im weitesten Sinne Mischform aus digitalem und physischem Datenträger Einzug gehalten. Auf Tonie-Boxen lassen sich – dank megaeinfacher Bedienbarkeit auch schon für Kleinkinder nutzbar – mit kleinen Figürchen, die man auf das Gerät stellt, Hörbücher und Geschichten abspielen. Warum bisher noch niemand in Deutschland darauf gekommen ist, die weitverbreiteten Boxen auch für Pop-Musik zu nutzen? Ist uns auch schleierhaft! Schließlich wachsen die Tonie-Besitzer*innen ja auch aus den Kinderschuhen und haben irgendwann mehr Interesse an cooler Musik als an Geschichten für kleine Kinder. Und weil eine ja immer die erste sein muss, ist keine geringere als LEA demnächst der erste deutsche Popstar mit eigenem Tonie.
„Viele meiner Freunde mit Kindern sind richtige Tonie-Fans und lieben die Toniebox. Es ist daher ein unglaubliches Gefühl, mich nun selbst als Tonie in der Hand zu halten. Natürlich ist es auch eine besondere Ehre, als erste Sängerin überhaupt als Tonie produziert zu werden. Umso gespannter bin ich nun auf das Feedback meiner Fans“, sagt die Sängerin. Mit ihrem Tonie lassen sich all ihre großen Hits wie „110“, „Treppenhaus“ oder „Leiser“ abspielen. Insgesamt 15 Songs mit einer Gesamtlänge von 60 Minuten bietet der LEA-Tonie. Coole Sache! Übrigens: In den Handel kommt der neue Tonie am 13. Mai – ein bisschen Geduld ist also noch nötig, bis die große Party im Kinderzimmer steigen kann.