Bild: @maxivisuals
Für große Kontroversen sind Heiko und Roman Lochmann aka HE/RO eigentlich nicht unbedingt bekannt – nichts desto trotz ist in der Kommentarspalte unter ihrer neuesten Single eine lebhafte Diskussion darum entbrannt, ob das Video zu „OMG (Verlieb‘ mich grad)“ klargeht oder nicht: Während die einen argumentieren, dass der Clip nun mal die Realität vieler junger Menschen abbilde, sind die anderen von der ungeschönten POV-Perspektive auf eine durchfeierte Nacht geradezu schockiert.
Die beiden schicken dem Video auch eine eindeutige Triggerwarnung voraus: „Dieses Musikvideo enthält Inhalte mit Nacktheit, Drogenkonsum und sexuellen Darstellungen. Bei manchen Menschen können diese Inhalte negative Reaktionen auslösen oder belastend wirken. Bitte sei achtsam, wenn das bei dir der Fall ist“ ist dort zu lesen.
Außerdem schicken sie dem mitreißenden Hyperpop-Song – produziert von Alexis Troy – eine weitere Info voraus. „Wir haben unserem Videografen D4rko gesagt, dass wir ein Musikvideo für ‚OMG‘ brauchen. 1 Woche später schickt er uns das…“ steht auf dem Bildschirm, bevor der Clip startet.
Und D4rko eifert einem großen Vorbild nach. 1997 schickte Regisseur Jonas Åkerlund im Clip zu The Prodigys „Smack My Bitch Up“ auch eine Person ins (äußerst wilde) Nachtleben und ließ das Publikum aus der POV-Perspektive teilhaben – auch damals gabs eine enorme Kontroverse um das Video, das am Ende zugegebenermaßen mit dem stärkeren Twist aufwarten konnte, das aber schlussendlich zahlreiche Preise abräumen konnte.
Übrigens: Wer HE/RO lieber live als im Video sehen will, hat Glück. 2023 stehen für das Duo noch mehrere Konzerte an – das eine oder andere Ticket gibt’s noch. Und auch The Prodigy haben sich für Konzerte in Deutschland angekündigt.