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Musikvideos

Christin Nichols & Gwen Dolyn veröffentlichen mit „Bittere Pillen“ ihre MeToo-Hymne

17.11.2025 von Nadine Wenzlick

Sexismus, Übergriffigkeit, patriarchale Strukturen – die weibliche Lebensrealität sieht auch im Jahr 2025 manchmal noch ganz schön düster aus. Ihrer Wut darüber macht Christin Nichols in ihrer neuen Single „Bittere Pillen“ Luft – aber auf spielerische Art und Weise und gemeinsam mit der Chemnitzer Musikerin Gwen Dolyn, auch bekannt als eine Hälfte des Duos Tränen.

Der Song ist eine späte MeToo-Hymne, für die die beiden Musikerinnen lakonisch die Opfer-Perspektive einnehmen. „Ich wär so gern verliebt in dich / Mach mich high sonst klappt es nicht / Gib mir süßen Wein und bittere Pillen“, singen Christin Nichols und Gwen Dolyn in dem NDW-angehauchten Postpop-Song, bevor sie fordern: „Brich mir meinen Willen.“ „Den Song haben Gwen und ich im Spätherbst 2024 begonnen zu schreiben“, sagt Christin Nichols. „Trotz der Wut und sicher ganz oft auch Ohnmacht, jedoch nie Resignation, gegenüber patriarchaler Strukturen und Übergriffigkeiten von Männern, wollten wir uns beim Schreiben des Songs eine gewisse Leichtigkeit und Spaß bewahren, den wir immer haben, wenn wir kreativ zusammentreffen. Ich denke, das hört man.“ Ein dazugehöriges Musikvideo gibt es auch:

„Bittere Pillen“ ist die dritte Single aus dem kommenden, selbstbetitelten Album von Christin Nichols, das am 6. März erscheint. Ab April 2026 stellt Nichols die Songs auf ihrer „Heute ist mal wirklich alles gut“-Tour live vor. Gwen Dolyn derweil startet am 21. November in Augsburg den zweiten Teil ihrer „X-Rated Feelings Tour“.


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