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Live

BROILERS: „Fetter Abriss in der bumsvollen Sporthalle“

21.03.2017 von Ben Foitzik

„Keine Hymnen heute“? Ähhh… doch – und zwar zwei gute Dutzend! Bei ihren zwei Auftritten in der Sporthalle Hamburg – der erste ausverkauft, der zweite ebenfalls gerammelt voll – belegten die Broilers jüngst einmal mehr, dass sie nicht nur auf Platte eine der besten Punkrockbands des Landes sind. Wir waren beim Zusatzkonzert am Freitagabend am Start… und es war (sic!)!

„Fetter Abriss in der ausverkauften, bumsvollen Sporthalle. Können wir das gleich bitte wiederholen?“, fragten die Broilers direkt nach ihrer – dem Vernehmen nach – großartigen ersten Hamburg-Show am 16. März. „Kommt auf ein Bier, einen Tinnitus und einen blauen Fleck vorbei, wir freuen uns auf Euch und legen noch mal nach.“ Und nachlegen they did: Am Folgetag lieferten die Düsseldorfer Punkrocker eine Show ab, als hätte es die davor nie gegeben – als hätte es keine Show je davor gegeben! Broilers live, das ist pure Freude, pure Energie, purer Punkrock, purer Wahnsinn!

 

Schweiß, Pogo und Bier!


Der fragende Songtitel „Tanzt du noch einmal mit mir“ vom 2011er „Santa Muerte“-Album ist bei einem Broilers-Konzert wohl eher rhetorischer Natur. Natürlich tanzen hier alle! Und zwar zwei Stunden lang! Volle Möhre! Sänger Sammy Amara, Gitarrist Ron Hübner, Drummer Andi Brügge, Bassistin Ines Maybaum und Keyboarder Chris Kubczak hatten auch bei der zweiten Hamburg-Show kein „Erbarmen“ mit ihren Fans und forderten maximalen Hüftschwung- und Tanzbeineinsatz vom tobenden Moshpit ein. Kein Problem bei Krachern wie „Ist da jemand“, „Harter Weg (Go!)“, „Wie weit wir gehen“ oder „Bitteres Manifest“, die die komplette Halle in ein explosives Tollhaus verwandelten. Man mag sich gar nicht vorstellen, wie das ganze am Vortag mit 1000 Menschen mehr ausgesehen haben mag. Obwohl: Doch, mag man: Noch mehr Leiber, noch mehr Schweiß, noch mehr FrOi!de, noch mehr Pogo, noch mehr Bier!

Neben kollektivem Pogotanzexorzismus kommen bei einem Broilers-Konzert – selbstredend – auch die Botschaften nicht zu kurz: „Wir sollten aufpassen, dass Menschenfeinde und Populisten nicht überhand gewinnen und alles kaputt machen, was wir uns lange erarbeitet haben: die Freundschaft zueinander… und die Freiheit“, verkündete Amara als Einstieg zur neuen „(sic!)“-Hymne „Keine Hymnen heute“ und erntete anerkennenden Applaus. Er mag dabei zu den Bekehrten predigen – und doch kann man es nicht oft genug sagen.

Genug der Worte – die Broilers haben delivert. Bier: prost! Tinnitus: hä? Blaue Flecke: aua! Danke für ein geiles Konzert und fürs Immernochcoolesäuesein, liebe Broilers!


🐓

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