Bild: Alma Bengtsson
Es war mal wieder ein Spektakel: Am Samstag fand im schwedischen Malmö zum 68. Mal der Eurovision Song Contest statt. 26 Länder traten gegeneinander an und der Sieg ging am Ende an Nemo aus der Schweiz. Mit einer energiereichen Performance und dem Song „The Code“ – eine Mischung aus Rap, Drum’n’Bass und Oper, die an Queens „Bohemian Rapsody“ erinnert – begeisterte das non-binäre Ausnahmetalent die Jurys und das Publikum. Nemo selbst freute sich über den Gewinn so sehr, dass beim Jubel die Trophäe zu Bruch ging, wie ihr am Ende dieses Video sehen könnt:
In „The Code“ geht es um Selbstliebe und darum, zu sich selbst zu finden. Schon im Vorfeld sahen Buchmacher, Wettbüros und ESC-Experten und Expertinnen Nemo weit vorne. Noch vor dem Finales hat der ebenfalls non-binäre Star-DJ Felix Jaehn einen tanzbaren Remix des Tracks veröffentlicht, außerdem nahm Nemo mit dem Sinfonieorchesters Biehl Solothurn eine Orchesterversion auf. Den dazugehörigen Clip inklusive modischer Hommage an die letzte ESC-Gewinnerin aus der Schweiz – Céline Dion mit ihrem Song „Ne Partez Pas Sans Moi“ im Jahr 1988 findet ihr hier:
Für Deutschland trat Isaak mit seinem Song „Always On The Run“ an – und schaffte es mit 117 Punkten immerhin auf Platz 12. Die Top 10 lesen sich wie folgt:
1. Schweiz - Nemo - 591 Punkte
2. Kroatien - Baby Lasagna - 547 Punkte
3. Ukraine - Alyona Alyona & Jerry Heil - 453 Punkte
4. Frankreich - Slimane - 445 Punkte
5. Israel - Eden Golan - 375 Punkte
6. Irland - Bambie Thug - 278 Punkte
7. Italien – Angelina Mango - 268 Punkte
8. Armenien - Ladaniva - 183 Punkte
9. Schweden - Marcus & Martinus - 174 Punkte
10. Portugal - Iolanda - 152 Punkte
Hier könnt ihr euch durch die ersten 10 Plätze klicken:
Alle Bilder: Corinne Cumming/EBU
Für Aufregung sorgte im Vorfeld der Niederländer Joost Klein: Wenige Stunden vor dem Finale wurde er von der Europäischen Rundfunkunion EBU vom Wettbewerb ausgeschlossen. Klein soll sich gegenüber einer Kamerafrau gewalttätig verhalten haben, was zur ersten Disqualifikation in der Geschichte des ESC sorgte. Auch die Teilnahme von Israel sorgte vorab für Diskussionen sowie Buh-Rufe während der Veranstaltung.
Ihr habt Lust, die diesjährigen ESC-Teilnehmer und Teilnehmerinnen live zu erleben? Nemo, Alyona Alyona, Angelina Mango und Marcus & Martinus sind in den kommenden Wochen und Monaten auf Tour, aber auch Isaak und ESC-Vorjahresgewinnerin Loreen.