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Rock

Biffy Clyro kündigen ihr neues Album „Futique“ für den September an

26.06.2025 von Felix Goth

Im Frühjahr hatten sich Biffy Clyro auf Instagram aus Berlin gemeldet – und seitdem kochte die Gerüchteküche: Haben sich die Schotten auf den Weg in die Hauptstadt gemacht, um neue Musik aufzunehmen? Immerhin sind so einige Alben von internationalen Künstlern in dem Kreativhotspot, der die einzige deutsche Metropole darstellt, maßgeblich entstanden.

Vor ein paar Tagen gab es dann Konkretes zu vermelden: Mit ihrer neuen Single „A Little Love“ haben sie gute drei Jahre Wartezeit auf neue Musik endlich beendet. Zuletzt erschien 2020/21 das Doppelalbumprojekt „Celebration of Endings“ und „The Myth Of The Happily Ever After”.

Jetzt, kurz bevor sie beim legendären Glastonbury-Festival auf der Pyramid Stage stehen und einen der größten Festival-Slots ihrer bisherigen Karriere bespielen, kündigen sie endlich einen Nachfolger im Langspielerformat an! „Futique“ wird die Platte heißen, die am 26. September 2025 in den Läden stehen wird und bereits vorbestellt werden kann.  Frontmann Simon Neil erklärt: „Futique ist eine Reise durch Gedanken, Dinge und Beziehungen, die über die Zeit hinweg existieren – wir wissen nie, wann wir etwas zum letzten Mal tun. Und genau darin liegt eine gewisse Schönheit, aber auch eine Traurigkeit. Was wird dein Futique sein?

Der Titel basiert auf Simons Überlegungen, wie sich unsere Erinnerungskultur im digitalen Zeitalter verändert hat. Früher klebte man seine Lieblingsfotos sorgsam ins Album, heute sind sie als endloser Strom aus Bildern in Sekunden auf dem Smartphone abrufbar.

Diese Reflexion rief Erinnerungen an Menschen seiner Jugend wach, an Dinge, die er heute vermisst – aber noch spannender war die Frage: Was werde ich in der Zukunft vermissen, das mir heute wichtig ist? Ein Gedanke, der ihn besonders während der Tour 2023 mit seinem experimentellen Metal-Projekt Empire State Bastard beschäftigte.

Er reiste gedanklich zurück zu den Anfängen mit seinen Bandkollegen James und Ben Johnston, zu holprigen Nirvana-Covers im Garagen-Proberaum im zarten Alter von 15 Jahren, zu Festivalbühnen, auf denen sich das Publikum bis zum Horizont erstreckte, und zu all den kleinen Dingen, die alles bedeuten. Insider-Gags, endlose Gespräche, stilles Einvernehmen, das lauter spricht als jedes Wort.


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