Bild: Lalo de la Cerda
Ben Caplan ist kein leiser Mann – weder stimmlich noch künstlerisch. Mit seiner unverkennbaren, kraftvollen Baritonstimme, die gleichermaßen brüllen, hauchen und flüstern kann, hat sich der Kanadier in den vergangenen 15 Jahren als einer der markantesten Charaktere der modernen Folkszene etabliert. Nun kehrt er mit seinem fünften Studioalbum „The Flood“ und einer Tournee zurück, die ihn im April 2026 für sechs Termine nach Deutschland führt.
Konzerte in Hamburg, Berlin, Erfurt, Nürnberg, München und Köln sind geplant – Tickets gibt’s auf eventim.de ab Freitag, den 14. November um 11 Uhr.
Caplan, aufgewachsen im kanadischen Hamilton, fand früh seine Leidenschaft für Musik. Schon als Teenager griff er zur Gitarre, mit 19 begann er seine Laufbahn als Singer-Songwriter. Seitdem ist er auf den Bühnen der Welt zu Hause – mal solo, mal mit seiner Band The Casual Smokers. Sein Debüt „In The Time of the Great Remembering“ (2011) war bereits eine Verweigerung gängiger Kategorien: ein wilder Mix aus Folk, osteuropäischen Einflüssen und klassischer Balladenkunst. Es folgten das aufwendig orchestrierte „Birds with Broken Wings“ (2015), das Theaterprojekt „Old Stock“ (2018) sowie „recollection (reimagined)“ (2021) und „Old News“ (2022).
Mit „The Flood“ wendet sich Caplan erneut den großen Themen zu: Verlust, Resilienz und Erneuerung. „Es geht darum, in einer brüchigen Welt einen Weg nach vorn zu finden“, sagt Caplan über das Album, das gleichermaßen poetisch wie wuchtig klingt. Die Songs fließen ineinander, entfalten sich in dramatischen Dynamiken und scheinen wie geschaffen für die Bühne.