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Indie

Beirut 2026 live: Neues Album, neue Töne, drei Deutschlandkonzerte

19.11.2025 von Felix Goth

Ein schleppender Atemzug, ein Gefühl von Weite, ein vertrautes Melodieren gegen die Zeit: Beirut meldet sich zurück. Seit Zach Condon 2006 mit „Gulag Orkestar“ erstmals die Indie-Landschaft aufleuchten ließ, verbindet sein Projekt Fernweh, orchestrale Großgesten und intime Fragilität zu einem unverwechselbaren Klang. Das 2023 erschienene „Hadsel“, aufgenommen auf einer abgeschiedenen Insel im Norden Norwegens, öffnete bereits ein atmosphärisch neues Fenster – nun setzt Condon diese Erkundungen mit dem neuen Werk „A Study of Losses“ fort.

Es umfasst ganze 18 Stücke. Inspiriert von Judith Schalanskys „An Inventory of Losses“ widmet sich Condon Fragen nach Vergänglichkeit, Bewahrung und den schimmernden Zwischenräumen von Erinnerung. Musikalisch erweitert er die Beirut-typische Mischung aus Indie-Folk und Kammerpop um Choralharmonien, Ambient-Schichtungen und Anklänge an Alte Musik. Trotz der neuen Nuancen bleibt die zarte melodische Handschrift, die Beirut seit jeher auszeichnet.

Mit „A Study of Losses“ im Gepäck geht Beirut 2026 erneut auf Tour und macht dabei auch in Deutschland Halt. Am 26. Juni spielt die Band im Berliner Tempodrom, am 7. Juli folgt ein Open-Air-Abend im Hamburger Stadtpark, bevor es am 11. Juli zum Even Flow Festival nach Köln geht. Für Fans, die Condons Klangreisen seit Jahren begleiten, markieren diese Termine die seltene Gelegenheit, die neue, von Verlust und Erinnerung geprägte Werkphase live zu erleben.

Der Vorverkauf für die beiden Soloshows ist auf eventim.de soeben gestartet.

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