Bild: Sylwia Makris & Christian Martin Weiss Bild: Sylwia Makris & Christian Martin Weiss
Metal

Behemoth präsentieren Titeltrack vom neuen Album „The Shit Ov God“

04.02.2025 von Nicole Pietzsch

Unholy Shit! Behemoth lassen ein neues Album auf die Menschheit los. „The Shit Ov God“ wird die Scheibe heißen und der vor Kurzem veröffentlichte Titeltrack gibt einen ersten Ausblick darauf, was man von dem für den 9. Mai angekündigten 13. Werk der Polen um Fronter Nergal erwarten darf. Na gut, dass es sich um ebenso anspruchsvollen wie kompromisslosen antichristlichen Extreme-Metal handelt, ist eh klar. Dennoch lässt der plakativ-provokante Albumtitel aufhorchen. Und darum horchet auf, lauschet den unheiligen Klängen von „The Shit Ov God“ und genießt das göttliche, pardon, teuflisch gute Musikvideo.

Eat my flesh. Drink my blood. I am the shit ov god.“ Allein diese von Nergal im Intro gekeiften Worte sollten ausreichen, um christliche Mitmenschen in Aufruhr zu versetzen – was allerdings ganz im Sinne von Behemoth sein dürfte, die Kontroversen noch nie gescheut haben. Und „noch nie“ umfasst in diesem Fall mehr als drei Jahrzehnte: 1991 gegründet, legten Behemoth 1995 ihr Debütalbum „Sventevith (Storming Near the Baltic)“ vor. 30 Jahre später erscheint mit „The Shit Ov God“ nun das 13. Album einer Band, die längst zu den größten im extremen Metal gehört. Extrem wird auch das neue Album, daran lässt schon der Titeltrack keinerlei Zweifel. Für alle, die sich fragen, was sich hinter dem nicht eben subtilen Albumtitel verbirgt, hat Nergal folgende Antwort:

„Wir haben diesen provokanten Titel absichtlich gewählt, und Subtilität zugunsten eines direkten und polarisierenden Statements abgelehnt. Es ist ein aufsässiger Sprung in die Tiefen, der es wagt, das Absolute sogar in der Gosse zu suchen.“

Zum bedrohlich anmutenden Artwork, auf dem das umgekehrte Christogramm „IHS“ prangt, sowie zu der Tatsache, dass es sich bei „The Shit Ov God“ um das dreizehnte Album handelt, äußert sich Nergal ebenfalls:

Ich bin auf Behemoth’s Reise und hinsichtlich meiner eigenen Kreativität an einem Punkt angekommen, an dem Worte weniger und weniger bedeuten. Die wahre Essenz dessen, wer wir sind und wofür wir stehen, liegt in unserer Musik, unserer Kunst, unserer Optik, unseren Sounds, unserer Performance und der Art und Weise, wie wir eine Verbindung zwischen euch und uns schaffen. Ich glaube tief daran, dass Behemoth transzendentale, zeitlose Kunst repräsentieren. Die Zahl 13 – so magisch und bedeutsam. Wenn dies unser letztes Album werden sollte, könnte ich sagen, dass ich als stolzer Mann sterbe. Ohne den Hauch eines Zweifels ist dieses die am höchsten veredelte, reinste Repräsentation Behemoths. Kein Füllmaterial, kein Überschuss – nur das Beste, das wir zu bieten haben, überreicht an euch. Hail Satan.

Na, das klingt doch vielversprechend! 

Noch bevor „The Shit Ov God“ im Mai erscheint, gehen Behemoth mit Satyricon und Rotting Christ im Schlepptau auf „Unholy Trinity“-Tour. Der Vorverkauf für selbige läuft bereits.

Behemoth live 2025
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