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beabadoobee kündigt Album „Pylon“ und Konzerte in Deutschland im Dezember 2026 an

25.06.2026 von Felix Goth

beabadoobee schlägt ein neues Kapitel auf. Mit der Single „Sun Has Set“ kündigt die britisch-philippinische Musikerin ihr viertes Studioalbum „Pylon“ an, das am 18. September erscheint. 

Im gleichen Atemzug verkündet die 26-Jährige ihre bislang größte Headliner-Tour – erstmals spielt sie Arenen in Nordamerika, Großbritannien und Europa. Anfang Dezember stehen dabei auch zwei Deutschlandkonzerte in Berlin und Düsseldorf auf dem Programm. Tickets sind auf eventim.de ab Donnerstag, den 2. Juli um 10 Uhr erhältlich. Die genauen Daten für die Deutschland-Dates findet ihr unten in der Infobox. Als Support wurde Violet Grohl angekündigt.

Nach dem Erfolg von „This Is How Tomorrow Moves“, das 2024 Platz eins der britischen Albumcharts erreichte, richtet Beatrice Laus, wie beabadoobee mit bürgerlichem Namen heißt, ihren Blick hörbar neu aus. „Pylon“ orientiert sich stärker an Grunge, Midwest Emo und Alternative Rock der 90er-Jahre und gilt als ihr bislang gitarrenlastigstes Werk. Bereits die erste Single „Sun Has Set“ schlägt diesen Kurs ein. Über den Song sagt die Musikerin: „Viele Songs auf diesem Album sind Dinge, die ich einer bestimmten Person nie sagen konnte. Dieser Song hat diesen trotzigen Tunnelblick – es ist einfach: Ich hasse dich. Du bleibst jetzt hier und hörst dir an, wie sehr ich dich hasse. Weil ich das damals nie aussprechen konnte.“

Der Albumtitel verweist auf die Strommasten entlang großer Verkehrsadern – ein Bild, das für beabadoobee sowohl mit dem Unterwegssein als auch mit dem Gefühl von Verbundenheit zu Familie und Freunden verbunden ist. Die Songs kreisen um Unsicherheiten, Isolation und das Lebensgefühl Mitte zwanzig und greifen dabei auf Notizen und Gedanken zurück, die lange unveröffentlicht blieben, so die Künstlerin.

Auch bei den Gästen setzt „Pylon“ Akzente: Hayley Williams ist auf „Nothing To Prove“ zu hören, Turnstile-Sänger Brendan Yates wirkt auf „Powerlines“ mit. Weitere Beiträge stammen unter anderem von Evan Stephens Hall (Pinegrove), Chino Moreno (Deftones) und Shane Moran (Title Fight). Außerdem arbeiteten Matty Healy und George Daniel von The 1975 an „Write Me A Letter“.

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