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Pop

BASTILLE: Sturm auf die Charts mit Album No. 2 und Tour im Herbst!

08.07.2016 von Ben Foitzik

Imagine Dragons, Twenty One Pilots, Of Monsters And Men... Indie-Pop mit dem besonderen Etwas ist momentan hoch im Kurs. Auch die britischen Überflieger Bastille gehören dieser gefeierten Spezies an und rüsten nun zum großen Wurf: Am 9. September veröffentlichen sie ihr fieberhaft erwartetes 2. Album "Wild World" und im November kommen sie für vier Shows nach Deutschland - Tickets für die "Wild Wild World Tour" gibt's auf eventim.de.

Bastille: Wer labelt, kriegt Dresche!


„Genre: Other“ – schon auf ihrer Facebook-Seite zeigen Bastille demonstrativ, dass sie sich in keine Schublade stecken lassen wollen. In Interviews wird Band-Gründer und -Mastermind Dan Smith sogar noch deutlicher: „We don’t give a fuck about genre“, diktiert er den Journalisten regelmäßig ins Aufnahmegerät – auf gut Deutsch „Wir scheißen auf Genres“. Fast hätte sich Smith sogar mal mit einem Interviewer geprügelt, der von ihm eine konkrete Genreeinordnung seiner Band einforderte.

Da überrascht es nicht, dass sich auch das zweite Album der Band, das am 9. September veröffentlicht und „Wild World“ heißen wird, wieder jedweder Kategorisierung entzieht. „Dieses ganze Einordnen in der Musikkultur ist doch total langweilig und irrelevant“, erklärt Smith in einem aktuellen Interview mit Gigwise. „Heute hat doch jeder einen breiten Musikgeschmack und mag ein bisschen was von allem. Die neue Platte ist ziemlich verwirrend, neue Instrumente und Zitate tauchen von Song zu Song immer wieder auf. Es ist wie ein Mixtape und geht von Streichern bis zu Hörnern. Es gibt Intimität, ein bisschen verrückte Science Fiction… wir wollten einfach nur Spaß mit diesem Album haben und schauen, wie weit wir es treiben können.“

Bastille in "Pompeii"

Ursprünglich war Bastille ein Soloprojekt von Dan Smith und indirekt nach dessen Geburtstag, dem 14. Juli – auch bekannt als französischer Nationalfeiertag zu Ehren des Sturms auf die Bastille im Jahr 1789 – benannt. Nach der Genesis im Jahr 2010 scharte Smith jedoch schnell eine Band um sich und produzierte in Eigenregie erste Songs wie „Flaws“ und „Icarus“. Mit Veröffentlichung der EP „Laura Palmer“ Ende 2011 – die der gleichnamigen Hauptfigur der Kultserie „Twin Peaks“ gewidmet war – wuchs die Fanbase der Londoner Indie-Pop-Band (oh-oh, hoffentlich liest Dan das hier nicht…) exponentiell. Bastille signten beim Label Virgin Records und veröffentlichten schließlich im März 2013 ihr Debütalbum „Bad Blood“. Dieses löste nicht etwa böses Blut, sondern vielmehr einen echten Bastille-Hype im Vereinigten Königreich aus: Die Platte ging auf Anhieb auf #1 in den UK-Charts und machte Bastille mit Killer-Songs wie „Pompeii“, „Overjoyed“ oder „Things We Lost in the Fire“ zu den neuen Stars der alternativen Pop-Szene.

Was macht Bastille so besonders? Vermutlich die an Unverfrorenheit grenzende Furchtlosigkeit, ihre Pop-Songs mit Zitaten und Samples aus der Popkultur und Filmgeschichte zu versehen, mit Elementen wie Hip-Hop, Reggae, R’n’B und Indie-Rock zu kreuzen und sich einen feuchten Kehricht darum zu scheren, ob man das darf oder dafür von der Genrepolizei verhaftet wird. Man darf also annehmen, dass der Titel ihres zweiten Studioalbums, „Wild World“, durchaus programmatisch zu verstehen ist und Bastille darin in eine wilde Klangwelt eintauchen, in der es schlichtweg keine Grenzen gibt.

Am 9. September wissen wir endlich mehr – und können uns dann noch doller auf die vier Bastille-Deutschlandkonzerte im November freuen, wenn Smith & Co. nach Hamburg, Berlin, München und Düsseldorf kommen.


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