Bild: Ben Foitzik
Huch, was ist denn da los?! Arch Enemy und ihre langjährige Sängerin Alissa White-Gluz gehen künftig getrennte Wege. Das gibt die Melodic Death Metal-Band in einem aktuellen Statement bekannt – allerdings ohne jegliche weitere Erklärungen. White-Gluz teilt auf ihren Socials dieselbe Information und bekundet Dankbarkeit für die Unterstützung der zahlreichen Fans, denen sie während der 12 Jahre in der Band begegnet ist. Nachdem die Meldung die Runde machte, folgt kurz darauf der nächste Hammer: ALISSA veröffentlicht eine Solosingle namens „The Room Where She Died“ und kündigt im selben Zug ein Soloalbum an.
Die Tatsache, dass Alissas neue Single unmittelbar nach Bekanntgabe der Trennung erscheint, lässt keinen Zweifel daran, dass dieser Schritt schon länger feststand. Und da sie bei Insta und Co. „Big News“ für 2026 verspricht, darf man durchaus mutmaßen, dass ihr Soloalbum bereits im kommenden Jahr erscheint. Auch mit Arch Enemy ist weiterhin zu rechnen – „Where there is an ending, there is also a beginning. See you in 2026“, schreibt die Band auf ihren Kanälen. Na, das hört sich doch ganz vielversprechend an.
Alissa White-Gluz ist nicht die erste Frau am Mikro von Arch Enemy. Bis 2014 übernahm die Kölnerin Angela Gossow diesen Job. Darüber, wer den frei gewordenen Posten bei den Schweden zukünftig besetzen wird und ob dieser überhaupt schon vergeben ist, ist derzeit noch nichts bekannt. Alissa jedenfalls stellt auf „The Room Where She Died“ ihre Künste in Sachen Clean-Vocals unter Beweis. Aber keine Sorge, das Growlen, das sie wie nur wenige Kolleginnen beherrscht, findet auch bei ihrem neuen Dasein als Solokünstlerin seinen Platz. Musikalisch schlägt die von Kamelot-Keyboarder Oliver Palotai geschriebene Single schon eine deutlich andere Richtung als Arch Enemy ein. Die Lyrics sowie das Drehbuch für das Musikvideo stammen von Alissa White-Gluz selbst.
Für Arch Enemy wie für ALISSA sieht es nach einem ereignisreichen Jahr 2026 aus. Es bleibt also spannend.