Bild: Robert Kummer
Wer Herbert Grönemeyer auf den sozialen Medien folgt, weiß: Der Mann hat ein Ohr für zeitgenössische Pop-Musik – nicht zuletzt mit seinen regelmäßig veröffentlichten Anspieltipps auf Instagram zeigt er, dass er nicht nur musikalisch über den sprichwörtlichen Tellerrand blickt – sondern sich im gesamten Geschirrschrank zuhause fühlt. Zuletzt veröffentlichte er sogar zusammen mit $OHO BANI anlässlich der EM eine neue Version seines WM-Klassikers „Zeit, dass sich was dreht“.
Dieses Jahr steht aber nicht nur Fußball auf dem Plan, sondern auch das Jubiläum von Grönemeyers Kult-Album „4630 Bochum“. Die anlässlich des 40sten Geburtstags der Platte geplanten Konzerte sind – trotz mehrerer Zusatzshows – mehr oder weniger ausverkauft. Aber auch eine neue künstlerische Auseinandersetzung mit den Songs des mehr als drei Millionen Mal verkauften Langspielers steht an. Den Anfang macht Rapperin und Sängerin Céline, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Song „Flugzeuge im Bauch“ neu zu interpretieren.
Die 23-jährige macht aus der ikonischen Single einen einfühlsamen R’n’B-Song.
In der Jubiläums-Box zum Album findet sich zahlreiche interessante Inhalte für Fans: Die limitierte Vinyl-Neuauflage, das Album im Dolby Atmos-Mix auf Blu-ray-Audio und das neu abgemischte Album auf CD und ein 56-seitigtes Buch mit Interviews, Kommentaren und zahlreichen, bislang unveröffentlichten Fotos. Auch eine Tribute-EP namens „#40 Bochum“ wird darin zu finden sein. Darauf fünf Neuinterpretationen von bekannten deutschen Künstler*innen.