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Konzerte

Klassisch verführend: Salut Salon und ihr Programm "Liebe"

18.01.2018 von Jens Fischer

Was immer sich humorvoll mit klassischer Musik verbinden lässt, wird verbunden: Tango, Chansons, Folk- und Filmmusik – damit konzertiert die kammermusikalische Formation Salut Salon, bestehend aus: Angelika Bachmann (Geige), Iris Siegfried (Geige und Gesang), Anne-Monika von Twardowski (Klavier) und Sonja Lena Schmid (Cello).

„Wir machen doch nur, was uns Spaß macht!“, sagen die beiden Geigerinnen, deren Karriere auf einer Familienfeier begann, mit Bachs Doppelkonzert in d-Moll zum 60. Geburtstag von Iris Siegfrieds Vater. Und so ging es weiter: Erst zu zweit regelmäßig beim Jour Fixe im Hamburger Stadtteil Eppendorf in der Altbauwohnung einer befreundeten Pianistin, einer Art Salon, später dann zu viert. Das Quartett trat auf Vernissagen, auf Hochzeiten und Jubiläen auf. Schließlich brauchte es einen Namen. Die Musikerinnen einigten sich auf: „Salut Salon“, übersetzt: „Hallo Salon“, geschuldet dem ersten Repertoire, in dem Edward Elgars „Salut d'amour“ vorkam, und dem Salon, in dem alles begann.

Ihren Durchbruch erlebten Salut Salon 2002 mit einer Reihe von ausverkauften Konzerten in ihrer Heimatstadt Hamburg. Mittlerweile gibt das Quartett über 120 Konzerte jährlich. Dazu kommen regelmäßige Gastspiele in europäischen Städten, in den USA, in China, Korea und in Südamerika.

In Deutschland sind sie derzeit auf Tour mit den Programmen "Liebe" - und wurden erneut gecoacht von Liederabend-König Franz Wittenbrink. Die Echo-Preisträgerinnen gehen über Genre-Grenzen hinweg, bringen Stücke von Sergej Prokofiev, Astor Piazzolla, Bach, Vivaldi und Rachmaninow sowie eigene Kompositionen auf die Bühne und singen in ihre Chansons. Sie stellen Fragen – „Wie tief kann man lieben, ohne aufzutauchen?“ –, geben mit den Worten Erich Frieds vermeintliche Antworten - „Es ist, was es ist...“ - und werden melancholisch mit „Ich hab’ dich viel zu lieb“, einem alten jüdischen Tango, den Salut Salon auf Plattdeutsch singen. Zudem persiflieren sie Liebeslieder der Popgeschichte: von Marylin Monroe bis Herbert Grönemeyer.

Premiere war am 19. Juli 2017 im Hamburger Thalia Theater.

Trailer auf Youtube

Pressespiegel

Dass Salut Salon, Hamburgs noch immer charmantester Kultur-Export, bei all dem unterhaltsamen Spaß seine Kernkompetenz, die Liebe zur klassischen Musik, deren Spiel und Vermittlung, im neuen Programm pflegt, ist das größte Plus: Ungewöhnliche, indes hörenswerte Stücke wie das ,Wiegenlied (Nana)' und ,Khorumii (Georgian Dance)' des georgischen Komponisten Sulkhan Tsintsadze zeugen davon.“ (Hamburger Abendblatt, 20. Juli 2017)

„Laut lachen? Ja, richtig. Etwas, das sonst in den meisten Konzerten mit klassischer Musik undenkbar erscheint. Doch daran haben sich die Kenner von Salut Salon längst gewöhnt ... Und Salut Salon werden auch für ihre humorvollen Akrobatik-Einlagen geschätzt. Man staunt und grinst gleichzeitig, wenn die vier Virtuosinnen gegeneinander im Duell antreten. Dann landen die Streichbögen nicht unbedingt immer auf dem eigenen Instrument. Auch verschwindet der Bogen von Cellistin Sonja Lena Schmid während des Auftritts schon mal hinter ihrem Rücken und flitzt dann von dort über die Saiten, während Anne-Monika von Twardowski im Liegen die Tasten ihres Flügels bearbeitet. So entstehen kuriose, komische und verblüffende Szenen, die keine aufwendige Lichtshow brauchen, um sie aufzuwerten. Ungemein lebendig und mit erstaunlicher Harmonie fließen selbst gegensätzliche Stücke elegant ineinander. Alles, was auf der Bühne geschieht, wird … mit einer erfrischenden Leichtigkeit präsentiert. Nichts wirkt gehetzt, nichts verkrampft.“ (Frankfurter Neue Presse, 5. Februar 2016)

Tournee 'Liebe' bis Mai 2018

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