Der Schmetterling aus Beton mit herausragender Erfolgstradition
Die Grugahalle ist ein Wahrzeichen der Stadt Essen, das durch seine markante Optik besticht. In Form eines Schmetterlings wurde sie erbaut und am 25. Oktober 1958 mit dem Hallensportfest "Für Olympia" eröffnet. Der damalige Oberbürgermeister Wilhelm Nieswandt formulierte in seiner Eröffnungsrede: "Ein zentraler Punkt des öffentlichen, kulturellen, sportlichen und gesellschaftlichen Lebens in unserer Stadt."
Sie liegt im Essener Stadtteil Rüttenscheid, der für seine Lebensqualität schon seit der Urbanisierung am Ende des 19. Jahrhunderts geschätzt wurde. Die Mischung von Kultur, Freizeit, Einzelhandel, Gastronomie und Gewerbe, gepaart mit einer zentralen Lage, ist charakteristisch für den Stadtteil.
Über ein halbes Jahrhundert war sie Anziehungspunkt für Größen von Rock und Pop, von ABBA bis ZZ-Top, erlebte Jazz-Idole wie Louis Armstrong und Ella Fitzgerald, Opernsänger wie Placido Domingo, war Showbühne für Weltstars wie Sammy Davis jr., Josephine Baker, Shirley Bassey, Diana Ross, Tom Jones, Paul Anka, Johnny Cash, Joan Baez, David Bowie, Liza Minelli, B.B. King, Al Jarreau, Tina Turner. Der Erfinder der Tanzmode Twist, Chubby Checker, war ebenso hier wie Calypso-König Harry Belafonte, der Rock'n'Roll-Pionier Bill Haley ebenso wie die Rock-Superbands Beatles, Rolling Stones, The Beach Boys, The Who, Genesis und Santana. Chansonniers wie Charles Aznavour, Gilbert Becaud, Reinhardt Mey, ebenso wie aktuelle Pop-und Comedy Heroen.