Mother Africa - Circus der Sinne MÜNCHEN - Tickets

Do, 14.01.16, 20:00 UhrPhilharmonie im Gasteig
Rosenheimerstr. 5 - 8, 81667 MÜNCHEN

Das Neue Mother Africa-Projekt KHAYELITSHA geht auf Tournee! Jetzt Tickets sichern!

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Mother Africa - Circus der Sinne, Philharmonie im Gasteig, 14.01.16
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10-Jahre Mother Africa – Die Jubiläumstour

Zum zehnten Mal tourt Mother Africa ab Dezember 2015 durch Deutschland und weitere europäische Länder. Tourneeauftakt der 10-Jahre-Jubiläumstour in Deutschland ist am 26. Dezember in Rostock, zuvor wird es bereits Gastspiele in Finnland und im Baltikum geben. Danach folgen bis Februar 2016 über 50 Städte in Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz. Zum Jubiläum präsentiert Mother Africa seine Erfolgsshow „Khayelitsha“, die 2014/2015 von Publikum und Medien gleichermaßen gefeiert wurde. „Khayelitsha – my home“ stellt das gleichnamige südafrikanische Township in den Mittelpunkt von Geschichte und Geschichten eines modernen Afrikas, ohne die Wurzeln seiner vielfältigen Kulturen zu ignorieren. Das Treiben des Townships und seiner Bewohner bildet mit Live-Musik, Tanz und viel Akrobatik den roten Faden der Show.

Als einzige afrikanische Zirkusproduktion bietet Mother Africa seit nunmehr zehn Jahren Künstlern des „schwarzen Kontinents“ durchgängig und nachhaltig die Möglichkeit, sich auf internationaler Ebene zu präsentieren. Herzstück der Talentschmiede ist eine eigene Zirkusschule in Tansania, die von Mother Africa Direktor Winston Ruddle 2003 gegründet wurde. Mother Africa ist damit nicht nur europaweit, sondern auch in Asien, Australien und bis in die USA erfolgreich. Weit über einhundert Talenten hat die Produktion bislang die Tore für eine internationale Karriere geöffnet. Dabei werden für Mother Africa ausschließlich „echte“ afrikanische Künstler gecastet, die nicht nur ihre Wurzeln, sondern auch ihren Lebensmittelpunkt in Afrika haben. Für die neue Show Khayelitsha wurden 40 Künstler aus sieben afrikanischen Nationen ausgewählt. Einige davon Neuentdeckungen, andere Profis, die mit Mother Africa und nachfolgend mit anderen Produktionen bereits international Erfolge feiern konnten.

Die Show: „Khayelitsha – my home“


„In den Tänzen von ‚Mother Afrika‘ pulsiert das Leben“ bescheinigt das Hamburger Abendblatt der neuen Show. „Selten sieht man so viele Menschen in Shows so herzerfrischend und lebenslustig lachen und lächeln wie in der aktuellen Revue“ bemerkt der Südkurier. Und die Zeitung „Die Rheinpfalz“ betont: „Hoffnung, Freude und Kunst in allen Formen – man wagt als Zuschauer nicht einen Moment wegzuschauen, um ja nichts zu verpassen.“ 2014 wurde Mother Africa außerdem mit dem dritten Platz beim Kulturnews-Award, einer Fachpublikums- Auszeichnung, für bestes Entertainment geehrt. Ebenfalls 2014 gab es in New York eine Nominierung für den renommierten „Drama Desk Award“, dem „Oscar“ der Theaterwelt, in der Sparte, „Best Show Performance“, nachdem Mother Africa sogar am Broadway gastierte.

„Khayelitsha“ ist die neunte „Mother Africa“-Showproduktion von Winston Ruddle und Produzent Hubert Schober unter dem Dach der FKP Scorpio Konzertproduktionen. „Khayelitsha“ heißt übersetzt „unsere neue Heimat“ und ist der Name eines der größten Townships Südafrikas. Rund 30 Kilometer vor Kapstadt gelegen, wohnen hier geschätzt rund zwei Millionen Menschen auf engstem Raum und noch immer größtenteils in selbstgebauten Hütten aus Blech, Holz oder Pappe. Dieser kulturelle Schmelztiegel ist gleichzeitig die Vorlage wie auch die Kulisse der neuen Show. Mit charmantem Augenzwinkern will Ruddle und sein Co-Regisseur, Ulrich Thon das gängige westliche Afrika-Bild auf den Kopf stellen und die üblichen Klischees mit spielender Leichtigkeit karikieren. „In den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts waren die Townships das Resultat einer unmenschlichen und rigiden Rassenpolitik der Weißen während der Apartheid. Heute sind sie ein symbolisches Bild für unsere Wahrnehmung von Afrika“, erklärt Ruddle. „In vielen Köpfen halten sich hartnäckig die Klischees von diesem Kontinent aus Zeiten des Kolonialismus. Natürlich gibt es in Teilen Afrikas schreckliche Kriege und Konflikte, Hochburgen der Armut, Orte voller Sorge und Depression – aber ebenso gibt es Festplätze purer Lebensfreude. Letztere bestimmen den Herzschlag der Show Khayelitsha“.

Die erfolgreichsten Artisten, Musiker und Tänzer aus sieben Nationen Afrikas hat Ruddle ausgewählt, die in „Khayelitsha“ ihr Heimatland so zeigen, wie sie es empfinden: lebensfroh, bunt, kreativ, selbstbewusst und unglaublich vielfältig in seinen modernen und traditionellen kulturellen Ausdrucksformen. Die stets präsente Szenerie des Townships und seines Treibens ziehen sich als roter Faden durch die Show und die einzelnen Darbietungen aus Tanz, Gesang, Akrobatik und Artistik verbinden sich zu einer abwechslungsreichen Einheit.

Die Künstler

Die 28-jährige Choreographin und Tänzerin der Show, Noluyanda Mqulwana, stammt selbst aus dem südafrikanischen Khayelitsha. Dort ist sie geboren, aufgewachsen und dort lebt sie. Auf die Frage, ob in den Straßen des Townships tatsächlich so viel getanzt und gesungen wird, erklärt sie selbstbewusst: „In Khayelitsha wird jeden Tag gefeiert, gesungen und getanzt. Gerade am Sonntag ist es eine Herausforderung, aus der Kirche dringt laute Musik in die Straßen, im Nachbarhaus probt ein Band und ein Haus weiter spielt ein DJ House-Music.“

Vincent Richard Kayewa gilt als einer der begabtesten Akteure der Truppe, wenn es um schauspielerisches Talent geht. Der taub-stumm geborene Mann verdiente sich von Kindheit an mit akrobatischen Kunststücken kleines Geld in den Straßen Tansanias, bevor er mit einem Freund auf ein Poster der Zirkusschule von Winston Ruddle stieß und als Artist international Karriere machte. Bei „Khayelitsha“ zeigt er mit seinem langjährigen Weggefährten eine akrobatische Nummer auf einer Holzbank, die Slapstick eines Buster Keaton in das Township Südafrikas bringt.

Thomas Teka Alemu ist mit fünfzehn Jahren der „Youngster“ der Truppe. Als er vor fünf Jahren erstmals zu Mother Africa kam, besaß er kaum mehr als ein paar Kleider, erinnert sich Produzent Hubert Schober. Heute ist er eines der Highlights der Show, versorgt mit seinem Einkommen die Familie, spart für seine Zukunft und lernt auf und zwischen den Touren fleißig Englisch, Mathematik und andere Fächer. Der Junge aus Äthiopien vollführt mit seinem Partner sogenannte „Ikarische Spiele“, bei denen er spektakulär von den Füßen des liegenden Partners durch die Luft gewirbelt wird, Saltos, Schrauben und Purzelbäume schlägt.

„Eigentlich ist es unfair, einzelne Nummern herauszustellen“, betont Ruddle. Jede Nummer sei auf ihre Art einzigartig und bewundernswert. Sei es Baraka Juma Ferouz aus Tansania, der auf unterschiedlichsten Einrädern unglaubliche Kunststücke vollführt; Abrehem Abebe Mola, der die Leiter zur Reparatur seiner Hütte, plötzlich für artistische Hochleistungen nutzt; Emmanuel Laryea aus Ghana, der spektakulär mit Schüsseln jongliert; Segn Mitku Wakjira aus Äthiopien, der auf seinem Händlerkarren kunstvoll seinen Körper verbiegt – oder auch die Breakdancer aus Südafrika, deren südafrikanische Jugendkultur in der Show auf Zulu, den traditionellen Tanz Südafrikas, trifft. „Es ist für jeden Geschmack etwas dabei“, erklärt Ruddle, „und es dürfte keinem Zuschauer auch nur eine Minute langweilig werden.“
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    Mother Africa - Circus der Sinne
      4.1 Sterne, aus 202 Fan-Reports
  • Karlsruhe - Konzerthaus

    19.02.15

    Super Event! von Fanny, 07.04.15
    ich habe Mother Africa zum ersten mal gesehen und mich hat es vor Begeisterung vom Hocker gehauen. Die Musik, die hübschen Menschen, die ausgelassene Stimmung. Ein Traum
  • HALLE / WESTFALEN - GERRY WEBER STADION

    14.02.15

    Hatten mehr erwartet... von Mia, 18.02.15
    sind aber leider enttäuscht nach Hause gefahren. Die Akrobatik war nur zum Teil spektakulär, überwiegend aber eher durchschnittlich, die Story war manchmal nicht so flüssig. Oft wußte das Publikum nicht, ob es nun applaudieren soll oder nicht. Was absolut toll war, war die Musik. Super Rhythmus, super Stimmen...TOP. Fazit: Ich würde nicht nochmal hinfahren....
  • BREMEN - Musical Theater Bremen

    13.02.15

    Tolles Event - immer wieder von Powi1968, 16.02.15
    Meine Frau und ich waren am Freitag in Bremen bei Mother Africa. Ein tolles Event von der ersten bis zu letzten Minute. Tolle Künstler, atemberaubende Artistik, und die Kombination mit der Musik hat gezeigt, wie einfach Unterhaltung sein kann, ohne High Tech und einstudiertes Bühnenprogramm, wo alles synchron sein muss. Wir hatten in der 7. Reihe Plätze mit super Sicht und die Zeit ist leider viel zu schnell vergangen. Man merkte den Künstlern an, das es ihnen einfach Spaß macht, ihre Kultur und ihr Land auf der Bühne dem deutschen Publikum zu präsentieren. Zum Schluss wurden auch noch ein paar Leute aus dem Publikum auf die Bühne geholt, um im Rhythmus der afrikanischen Musik mitzutanzen. Ein vollkommen gelungenes Weihnachtsgeschenk.

Über diesen Künstler

Künstler-Biografie

„Mother Africa“ wurde 2006 von Winston Ruddle und Hubert Schober ins Leben gerufen. Ruddle ist Direktor und künstlerischer Leiter von „Mother Africa – Circus der Sinne“. 1967 als drittes von sieben Kindern in Zimbabwe geboren, brach er nach dem frühen Tod seiner Mutter die Schule ab, versuchte sich erst als Breakdancer und war später auch über die ...
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