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Vorhang auf: Klassik in Spandau bei eventim.de

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    Klassik in Spandau
      3 Sterne, aus 1 Fan-Report
  • Berlin - CCC Studios

    18.06.11

    Wir lieben Filmmusik von Franziska und Thomas, 25.06.11
    Wir lieben Filme und die dazu komponierte Musik. Durch Stöbern sind wir auf das Konzert aufmerksam geworden und haben einen Trip nach Berlin um dieses Event herum geplant. Mit der U-Bahn war die Location super zu finden und ein extra Transferbus hat uns vor die Tore der CCC Studios gefahren (ohne Aufpreis) – gute Organisation! In einen der ehemaligen Filmhallen fand dann das Konzert des Stuttgarter Uniorchesters statt. Passendes Ambiente, mal etwas anderes - sehr schön! Für Hunger und Durst war auch gesorgt. - - - Das Licht wird abgedunkelt, es erklingt die Musik von Star Wars – ein Klassiker als Auftakt. Dann hören wir klassische Stücke von Liszt, Chopin und Mahler und sehen alte schwarz-weiß und Stummfilmklassiker bis hin zu aktuellen Kinoerfolgen („Nosferatu“, „Il Strada“, „Tod in Venedig“,„Der Pianist“). Dann werden wir in die Pause entlassen. Nach einer dreißigminütigen Pause erklingt das Thema von „Der rosarote Panther“. Zu Winnetou hören wir eine (leider oft mit falschen Tönen gespielte) Mundharmonika sowie eine singende Säge erklingen und werden dann in die Filmmusik zu „E.T.“, „Spiderman“ und „Fluch der Karibik“ entführt. Gerade im aktuellen Filmmusikfieber gefangen, hören wir zum Abschluss „Rhapsody in blue“ und wir sehen den eigens hierfür gezeichneten Film aus Walt Disneys „Fantasia 2000“. Das Stück ist zwar nett, passt allerdings nach den gespielten Filmmusikklassikern überhaupt nicht in das Programm. - - - Sehr gut gefallen hat uns, dass zu jedem Stück ausgewählte Filmausschnitte gespielt (leider nicht immer passend) und auf einer großen Leinwand gezeigt wurden. Die Auswahl der Stücke – vor allem in der zweiten Hälfte des Konzerts – hat uns gut gefallen und wir haben uns für 2 Stunden sehr gut, vor allem wegen der filmischen Untermalung, unterhalten gefühlt. Nun zu unserer Kritik, die hoffentlich zu einer Verbesserung der Veranstaltung in den kommenden Jahren – denn wir würden gerne wieder kommen – führen könnte: Wenn man auf ein Konzert der Filmmusik geht, erwartet man eben diese Musik – Filmmusik. In der ersten Hälfte des Konzerts wurden allerdings ausschließlich klassische Stücke gespielt, die nicht für die Filme geschrieben, sondern nur in denen verwendet wurden. Interessant war die Auswahl zwar schon und auch eine Chronologie in der Auswahl der Stücke hin zu einer aktuellen Filmmusikauswahl ist ein toller Ansatz, aber über eine Stunde Musik zu hören, die nicht für die Filme geschrieben wurde, das war einfach zu viel (auch wenn die Musik schön war) und vor allem nicht das, was der Titel des Konzertes musikalischen Cineasten versprochen hat. Die Erwartungen waren einfach anders gesetzt und wurden nicht erfüllt. Es gibt so viele wundervolle Stücke, die extra für Filme (auch alte Klassiker!) geschrieben wurden, dass es an der Auswahl nicht gelegen haben kann. Die im Programmheft angekündigte Musik zu „James Bond“ blieb uns leider völlig verwehrt. Überhaupt hätten wir uns über ein Programmheft mit detaillierter Auflistung der Stücke und deren Komponisten gefreut. Die Stücke und Filme wurden zwar jeweils zuvor kurz angekündigt, allerdings fehlte zu Fluch der Karibik der Hinweis auf den Komponisten und die Anmoderation war teils etwas unbeholfen. Einem applaudierendem Publikum die Zugabe mit den Worten „besser als das letzte Stück kann es nicht mehr werden, deswegen machen wir jetzt Schluss“ zu verwehren, entlässt den Besucher mit einem schalen Beigeschmack in den angebrochenen Abend. Alles in allen muss noch einmal betont sein: Wir haben uns gut unterhalten gefühlt und fanden die Musik gut, waren aber durch oben erwähnte Kritikpunkte ein wenig enttäuscht und wünschen uns für das nächste Mal vor allem mehr und nur reine Filmmusik-Stücke.