Steven Siro Vai (* 6. Juni 1960 auf Long Island, New York) ist ein US-amerikanischer Gitarrist, Komponist und Produzent. Erste größere Bekanntheit erlangte er ab Anfang der 1980er-Jahre in der Band von Frank Zappa – aufgrund seiner Virtuosität von diesem als "Stunt-Gitarrist" bezeichnet. Vai ist seit Jahren Solokünstler und vierfacher Grammy-Award-Träger.Leben und WerkSteve Vai begann früh mit dem... weiter lesen
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Über diesen Künstler
Künstler-Biografie
Steven Siro Vai (* 6. Juni 1960 auf Long Island, New York) ist ein US-amerikanischer Gitarrist, Komponist und Produzent. Erste größere Bekanntheit erlangte er ab Anfang der 1980er-Jahre in der Band von Frank Zappa – aufgrund seiner Virtuosität von diesem als "Stunt-Gitarrist" bezeichnet. Vai ist seit Jahren Solokünstler und vierfacher Grammy-Award-... weiter lesen
Steve ist wirklich ein Spitzengitarrist. Die Show war auch gut aufgezogen. Leider war die Aussteuerung von Schlagzeug und Bass in der 1. Hälfte überzogen. Da flatterten die Hosenbeine und Steve kam nicht richtig raus. Auch scheint er mit dem Alter immer schriller zu werden. Höhepunkt war allerdings dann die Session mit Al di Meola, den Steve Vai plötzlich aus dem Ärmel gezaubert hat. Super gefallen hat die Essigfabrik als Veranstaltungsort. Genau die richtige Größe, angenehmes Ambiente und gute Akustik.
KÖLN - Essigfabrik
29.11.12
SuperVAI von k.schmidt0172, 04.12.12
Nach Chickenfoot (J. Satriani) Anfang des Jahres in Dortmund, dann G3 (Satriani, Vai, Morse) in Offenbach, war dies wohl die Krönung aller Veranstaltungen die ich dieses Jahr besuchte und der vergangenen Jahre.
Die Lokalität - Essigfabrik - erschien anfangs nicht gerade einladend, eine alte leergeräumte, nichtmal richtig renovierte Fabrikhalle. Nur die Bühne war neu und die rießig lange Getränketheke. Da ich bei den ersten Besuchern war, viel mir dies besonders auf. Hier soll Steve Vai spielen ? Oh Gott dachte ich, eigentlich hätte er etwas besseres verdient, hoffentlich wird sie wenigstens voll. Sie wurde es ! Meinen Platz hatte ich jedenfalls, in der fordersten Reihe, direkt vor der Bühne - Pole Position.
Dann kamen sie auf die Bühne, genau 20:30 startete das Konzert und es sollte lange nicht enden. Da ich alles DVD Material von Steve Vai habe, ich ihn auch in Offenbach mit G3 sah, allerdings aus ziemlicher Entfernung, ist er für mich kein Neuer. Sein virtuoses Gitarrenspiel, seine ästhätische Performance, jede Bewegung von purer Eleganz, aus nächster Nähe bewundern zu können, war ein absolutes High-Light.
Entsprechend die Reaktion des gesamten Publikums, nur positiv. Die Musik war zwar laut, aber nicht übermäßig laut, knallen mußte es schon. Überragend war auch wieder seine experimentelle Besetzung der Band. Neben den Standardinstrumenten wählte er wieder das Besondere - eine Harfe, gespielt von B. McClellan. Mit Strings arbeitete er ja schon öfter zusammen, aber das war eine besondere Klangvariante. Es handelte sich zwar um eine tragbare Variante einer Harfe, aber mir ist es ein Rätsel wie eine Frau dieses Instrument so lange frei halten und so effektiv spielen konnte.
Dave Weiner an der secound Gitarre war wie immer gut drauf, spielte viele Gitarrenläufe von Steve Vai synchron mit und bekam auch sein Extrasolo, eine exzellente Performance auf einer akkustischen Gitarre.
Jeremy Colson am Schlagzeug, na ja, ihm zuzuschauen wenn er spielt, ist nicht so jedermanns Sache, aber er groofte wie es zur Musik von Steve Vai gehört.
Dann überraschend, Steve kündigte am Mikrofon noch einen Gitarristen an: Al Di Meola ! Nachdem sie sich begrüßt hatten rief Steve durchs Mikro: Oooooh, Mr. Al Di Meola, i shit in my pants !
Er machte und brauchte es nicht. Die musikalischen Dialoge dieser beiden Cracks waren grandios - Jazz/Latin vrs. S.V. - jeder technisch einzigartig.
Besonders beachtlich fand ich wie Steve auf das Publikum einging.
Nach fast jeder Nummer sprach er zum Publikum und bereitete es auf den nächsten Titel vor, mit vielen Chokes in einem klar zu verstehendem Englisch.So entstand von Anfang an ein sehr vertrautes Verhältnis zwischen Bühne und Publikum.
Last but not least. Das Konzert begann 20:30 Uhr, endete 23:25 Uhr, ohne Pause. Das sind knapp 3 Std. Musik und eine Performance vom Allerfeinsten. Waren da ca. 40 € Eintrittspreis angemessen ? Für dieses Konzert wäre ich sehr gerne bereit, wesentlich mehr hinzulegen !
Anyway, die über 400 km. Fahrstrecke haben sich voll gelohnt und für Steve Vai fahre ich noch weiter.
KÖLN - Essigfabrik
29.11.12
Saiten-Vaise Bombastisch von Swami, 02.12.12
In bester Spiellaune war Steve Vai am 29.11.12 in der Essigfabrik in Köln. Meine Anreise aus dem Frankfurter Raum wurde mit einem Feuerwerk neuer und alter Tracks belohnt. Sowohl der Meister selber als auch seine Begleitband überzeugten durch Spielfreude und ungewohnt enge Interaktion mit dem Publikum. Ich hatte den Eindruck, das Mr. Vai sich in dem überschauhbaren Ambiente der Essigfabrik sehr wohl fühlte und knappe drei Stunden ehrlicher Gitarrenarbeit mit Freude ablieferte. Die Show war abwechlungsreich, ohne überzogen zu wirken, und bot einen sehr schönen Spannungsbogen. Alles in allem ein tolles Konzert!