Santigold: We Buy Gold Tour 2016 - Tickets

Die Eleganz des Individualismus: Santigold - die New Yorker Subkultur-Ikone überrascht mit ihrem 3. Album „99¢“!

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SantigoldZÜRICH
X-TRA
Di, 14.06.16
20:00 Uhr
 
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SantigoldKÖLN
Live Music Hall
Mo, 27.06.16
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SantigoldBERLIN
HUXLEY'S NEUE WELT
Di, 28.06.16
20:00 Uhr
 
Tickets ab € 29,45
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1 - 3 von 3
Hinter Santigold verbirgt sich eine der außergewöhnlichsten Künstlerinnen der aktuellen US-Musikszene. Ihre einzigartige Mixtur aus zahllosen Genres stieß auf weltweite Begeisterung. Ihre Ausdruckform ist kaum zu greifen, da sich ihre Einflüsse aus den unterschiedlichsten Epochen und Sounds zusammenfügen. Mit ihrem 2008 erschienenen Debütalbum „Santogold“ stieg das in New York beheimatete Multitalent in die internationalen Hitlisten. Das 2012 veröffentlichte, kühl und abstrakt gehaltene Album „Master of My Make-Believe“ kletterte in allen wichtigen Musiknationen in die Top 30 der Charts und manifestierte sie als eine bedeutende Kraft zwischen kompromissloser Eigenständigkeit und gleichzeitigem kommerziellem Erfolg. Mit dem Ende Januar veröffentlichten, neuen Werk „99¢“ überrascht sie ihre Fans ein weiteres Mal und liefert ein grundpositives, mitunter jubilierendes Album ab, auf dem sie von teils höchst privaten Erlebnissen erzählt.

Von einer jungen Frau, die an der Universität karibisches und westafrikanisches Trommeln studiert hat, darf man Außergewöhnliches erwarten. Für die 39-jährige Santi White, die bis zu einem Namensrechtsstreit im Jahr 2009 ihren Spitznamen Santogold verwendete und sich dann in Santigold umbenannte, war dieses Studium aber nicht mehr als einer von vielen Bausteinen, um ihren eigenen Sound zu finden. In ihrer Kindheit verbrachte sie viele Abende mit ihrem Vater auf Konzerten von Künstlern wie Fela Kuti oder Nina Simone, ihre ältere Schwester sensibilisierte sie für den klassischen Rocksound zwischen Bad Brains und The Smiths.

Sie selber entdeckte James Brown, Aretha Franklin und traditionelle nigerianische Musik für sich. „Dann gab es an meiner Schule Leute, die New Wave wie The Cure oder die Talking Heads hörten“, erzählt sie. „All das findet sich in Santigold wieder. Ich verbinde diese Einflüsse mit meinem Output und kreiere daraus meinen eigenen Stil.“ Entsprechend lange arbeitete sie an ihrem Debütalbum, das noch unter dem Namen „Santogold“ erschien. Sie komponierte und produzierte einen Großteil allein und spielte auch viele Instrumente selbst ein. Gleich nach Veröffentlichung ihres Debüts avancierte sie zu einer der größten Entdeckungen in den einschlägigen Szenemagazinen.

Ihr individueller Stil, der sich aus Versatzstücken von Elektronik, Rock, Independent, New Wave und afrikanischen Klängen zusammensetzt, erlaubte es Santigold, mit den unterschiedlichsten Künstlern auf Tour zu gehen. So teilte sie die Bühne mit Coldplay, Beastie Boys, M.I.A., Jay-Z oder der ähnlich exzentrischen Björk. Überdies stellte sie ihre einzigartige Kunst in den Dienst zahlreicher Kollaborationen. Ihre Stimme und ihre Ideen finden sich auf Alben von Mark Ronson, Kanye West, N.E.R.D., den Beastie Boys, David Byrne oder The Bravery. Allein diese Auflistung demonstriert, wie wenig sich Santigold stilistisch eingrenzen lässt.

2012 erschien ihr zweites Album „Master of My Make-Believe“, ein mystisches, raumgreifendes und mit dunklen Klangtexturen spielendes Werk, auf dem Santigold in der Abgeschiedenheit eines jamaikanischen Studios den Radikalismus ihrer einzigartigen Stil-Mixtur weiter auslotete. Das Album geriet, befeuert durch den weithin beachteten Song „Go!“, einer Zusammenarbeit mit der Yeah Yeah Yeahs-Sängerin Karen O, zu einem Referenzwerk für postmoderne Eigenständigkeit. Existenzielle, persönliche Ereignisse seither – darunter die Geburt ihres ersten Sohnes – veranlassten die Künstlerin, sich nach einer kreativen Pause für ihr drittes Werk „99¢“ vollkommen neu anzudenken: Ziel war, eine fröhliche, leichtfüßige Platte aufzunehmen, die aber in den persönlichen Texten gleichzeitig viel Mut und eine deutliche Botschaft transportiert. Das Ergebnis klingt wie eine facettenreiche Collage über die kleinen Alltags-Momente zwischen Aufrichtigkeit und Zufriedenheit.

  •  
    Santigold
      3.8 Sterne, aus 6 Fan-Reports
  • Hamburg - Kampnagel

    15.08.12

    Top und Flop zugleich! von graphein, 16.08.12
    Lange hat es gedauert, bis endlich der 15.08.12 war! Die Vorfreude war riesig und es gibt mehrere Aspekte zu betrachten. Vorerst das Gute: Die Band, die Liederauswahl, Santi White und ihre grandiosen Tänzerinnen, waren super! Es hätte wirklich ein wundervolles Konzert werden können, was es zeitweise auch war, wenn die liebe Technik nicht gesponnen hätte. Alles ist verzeihbar, aber leider wurde man nicht darüber informiert und das Konzert begann mit einer Stunde Verspätung. Lediglich 10 Minuten vor Beginn, wurde eine Lautsprecheransage durchgegeben, die einige dafür nutzen, um noch einmal schnell die Toilette oder die Bar aufzusuchen, doch dann fing das Konzert bereits nach ca. 3 Minuten an. Der Sound war ziemlich laut. Zwischenzeitlich gab es wieder Probleme mit der Technik, was Santi und ihre Band, mit einer gelungenen Improvisation kompensierten. 2 Auserwählte aus dem Publikum, sollten die Choreografie der Tänzerinnen imitieren, was sie durchaus gut gemacht haben! Die Stimmung bebte ebenfalls, als vorher, ein Dutzend Zuschauer, zu dem Song -Creator-, auf die Bühne durften und sie ordentlich, mit diversen Tanzvariationen bzw. Muskelverrenkungszuckungen rockten! Doch so schnell das allgemeine Flair, in der gemütlichen Atmosphäre oben war, genauso schnell war es auch schon wieder unten. Sehr enttäuschend, denn nach einer Stunde, war das Konzert bereits zu Ende. Aus einem, wahrscheinlich anständigem und gefühltem Pflichtgefühl heraus, gab es noch -Unstoppable-, als Zugabe.
  • BERLIN - ASTRA Kulturhaus

    20.07.12

    absoluter wahnsinn!! von nisi., 25.07.12
    hier gibts nix mehr großartig zu zu sagen, außer: immer wieder!! die atmosphäre war total super, die band der absolute hammer. die liebe santi war ultra sympathisch und hat jeden ton getroffen. seeeeehr, sehr empfehlenswert!!
  • BERLIN - ASTRA Kulturhaus

    20.07.12

    gute Performance, schlechter Sound von Brian Diple, 23.07.12
    Ich war nun schon zum 2ten Mal im Astra und beide Male haben mir danach die Ohren geklingelt, obwohl die insgesamte Lautstärke garnicht mal so wahnsinnig laut war. Die Bässe kommen übermächtig und haben einen schönen Klang und Druck, die Mitten und Höhen jedoch tun schon bei geringen Lautstärken richtig weh und kommen verzerrt. Ein weiteres Mal werde ich mir das nicht antun - ich war auf deutlich lauteren Konzerten mit brilliantem Sound. Obwohl die Performance von Santigold sehenswert war, konnte ihre Stimme auf der Hauseigenen PA nicht so glänzen, wie sie es verdient gehabt hätte. Das war schade und ärgerlich, denn Santigold war gut drauf und hatte Spaß, von dem ich mich gerne hätte anstecken lassen.

Über diesen Künstler

Künstler-Biografie

Santigold (* 25. September 1976; bis Februar 2009 bekannt unter Santogold, eigentlich Santi White) ist eine US-amerikanische Sängerin, Produzentin und Komponistin. Biografie Santi White kommt ursprünglich aus Philadelphia, wo sie die „Germantown Friends School“ besuchte. Anschließend ging sie auf die Wesleyan University und studierte karibisches...
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