Klasse Konzert mit baulichen Mängel... von WolfT, 10.12.12
Beginn des Konzerts 20:00 Uhr! Auf Runrig mussten wir bis 20:30 Uhr warten. Aber das war überhaupt nicht schlimm und der Vorband und dem anschließend notwendigen Umbau geschuldet: um 19:30 betraten The Chaplins die Bühne und stellten ihre Songs vor. Richtig Klasse! Reduziertes Schlagzeug, Cello und Frontfrau Jill Jackson an der akustischen Gitarre mit einer tollen Stimme. Ich denke, man wird von The Chaplins in Zukunft mehr hören. Jill ist ja nun auch kein Newcomer mehr ;-)
Um 20:30 Uhr betraten RUNRIG dann die Bühne und, wie heißt es mittlerweile landläufig, lieferten 2:10 h lang ohne Pause ab. Im wahrsten Sinne des Wortes. Anfangs war es bei einigen Stücken gewöhnungsbedürftig, dass sonst ruhigere bekannte Stücke etwas Leadguitar - lastig und somit deutlich lauter geworden waren - sicher ein Ergebnis der teilweisen Neuausrichtung RUNRIGs. Leider verstärkte die Europahalle aufgrund ihrer baulichen-akustischen Möglichkeiten hier und da einen nicht so angenehmen musikalischen Eindruck. Es handelte sich aber meiner Meinung nach tatsächlich um bauliche Mängel, die zu diesem Eindruck führten (daher meine Überschrift). Die Europahalle ist eben eigentlich keine Konzerthalle!
Das eigentliche Konzert dauerte 1:55 h und nach kurzer Unterbrechung gaben RUNRIG eine Zugabe von knapp über 15 min.
Und dafür, dass es sich um das letzte Konzert einer langen Tour in Deutschland handelte, war RUNRIG ausgesprochen gut drauf. Keine Müdigkeit, keine Unlust - alle Stücke mit vollem Einsatz!
So können und machen das nur die alten Bands.
Das nächste Jahr zum 40. jährigen Bandjubiläum ist fest vorgeplant!