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06.01.11 Überraschende Einigung zehn Monate nach Sieg vor Gericht

London (nk) – Es ist noch kein Jahr her, da gewannen Pink Floyd gegen ihr Label EMI einen Rechtsstreit, der einiges an Aufsehen erregte. Der Band gelang es, den Verkauf einzelner Songs aus ihren Alben via Internet zu unterbinden. Jetzt einigte man sich überraschend doch mit dem ehemaligen Widersacher.

Ein neu abgeschlossener Fünf-Jahres-Vertrag regelt laut einem Bericht des britischen "Guardian" alle ausstehenden rechtlichen Uneinigkeiten zwischen der Band und ihrem Label und erlaubt der Plattenfirma den Verkauf einzelner Songs mittels Download.

Im März noch hatte der Anwalt der Prog-Rocker vor dem britischen High Court erklärt, dass es sich bei den Pink-Floyd-Alben um Gesamtkunstwerke handele, die aus Gründen künstlerischer Integrität nicht auseinandergerissen werden dürften (eventim magazin.berichtete). Umso erstaunlicher erscheint es, dass sich die noch lebenden Bandmitglieder Roger Waters, David Gilmour und Nick Mason nun plötzlich doch mit einer Aufsplittung eben dieser einverstanden erklären.

Die Musiker selbst äußerten sich nicht zu dem neu ausgehandelten Vertrag. EMI veröffentlichte lediglich eine Lobpreisung auf die Band, wollte sich zum Inhalt des Vertrages oder dessen Wert aber auch nicht äußern. Sicher wird die Entscheidung, einzelne Songs via Download anzubieten, dem angeschlagenen Label ebenso wie der Band die Taschen füllen. Ein fader Beigeschmack bleibt bei dieser Nachricht nach dem vielerorts von Fans umjubelten Gerichtsurteil allerdings nicht aus. nk / eventim / live business