Marc-Uwe Kling: QualityLand - Tickets

„QualityLand“ Das neue Programm von Liedermacher, Kabarettist, Kleinkünstler und Autor Marc-Uwe Kling.

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EventOrteDatum
Marc-Uwe Kling: Qualityland Ö-PremiereWIEN
Gartenbaukino
Di, 21.11.17
20:00 Uhr
 
Tickets ab € 31,60
ticketdirect verfügbar  Tickets
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Willkommen in QualityLand! In der Zukunft läuft alles rund: Arbeit, Freizeit und Beziehungen sind von Algorithmen optimiert. QualityPartner weiß, wer am besten zu dir passt. Das selbstfahrende Auto weiß, wo du hin willst. Und wer bei TheShop angemeldet ist, bekommt alle Produkte, die er bewusst oder unbewusst haben will, automatisch zugeschickt. Super praktisch! Kein Mensch ist mehr gezwungen, schwierige Entscheidungen zu treffen – denn in QualityLand lautet die Antwort auf alle Fragen: OK.

Trotzdem beschleicht den Maschinenverschrotter Peter Arbeitsloser immer mehr das Gefühl, dass mit seinem Leben etwas nicht stimmt. Wenn das System wirklich so perfekt ist, warum gibt es dann Drohnen, die an Flugangst leiden, oder Kampfroboter mit posttraumatischer Belastungsstörung? Warum werden die Maschinen immer menschlicher, aber die Menschen immer maschineller?

Marc-Uwe Kling hat die Verheißungen und das Unbehagen der digitalen Gegenwart zu einer verblüffenden Zukunfts-Satire verdichtet, die lange nachwirkt. Visionär, hintergründig – und so komisch wie die Känguru-Trilogie.
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    Marc-Uwe Kling
      4.5 Sterne, aus 51 Fan-Reports
  • LEIPZIG - Haus Auensee

    26.09.17

    Wunderbarer Abend in super Location von Jacki, 27.09.17
    Wer Kling kennt, weiß worauf er sich einlässt. Einfach super. Perfekte Einstimmung und Interesseweckung des gleichnamigen Buches mit musikalischen Abschnitten. Bücher und sämtliche andere Fanartikel können zu jederzeit der Verstaltung gekauft werden. Das Programm ging mit 30min Pause 2 1/2 Stunden. Die Hälfte des Tourerlöses spendet Kling an die von den Zuschauern gewählte Organisation. Versorgung und Sicherheit waren Top. Ein rundum gelungener Abend mit Marc-Uwe Kling! Danke sehr Empfehlenswert!
  • KÖLN - Comedia - Theater

    15.07.17

    Das Theaterstück ist nichts für Fans der Bücher von Miriam, 16.07.17
    Warum wir in der Pause gegangen sind. (Es handelt sich hierbei um eine Rezension zu dem Theaterstück Die Känguru-Chroniken, welches Marc-Uwe Kling geschrieben hat, selbst anwesend war er jedoch nicht. Es geht hier NICHT um seine eigenen Auftritte.) 1. DAS KÄNGURU. Wenn jemand wie Marc-Uwe Kling einen so starken Charakter wie das Känguru erschafft, das sich vor allem durch seine Stimme auszeichnet und die Art, wie es seine Stimme einsetzen kann, erwartet man einen Darsteller, der sich zumindest Mühe gibt, diesen Biss, diese unterschwellige Boshaftigkeit, diesen Sarkasmus, diese leisen, aber spitzen Gemeinheiten nachzumachen. Stattdessen steht da ein junger Mann im Kängurukostüm auf der Bühne, mit piepsiger Stimme, der völlig unmotiviert und uninspiriert seinen Text herunterrattert. Völlige ohne Gespür für Intonation, für Pausen, für Betonung, für Stimmmodulation. Er hat einen Witz nach dem anderen kaputt gemacht und wo ich beim Hörbuch oder bei Klings Lesungen Tränen lache, habe ich gestern nur fassungslos den Kopf geschüttelt. Was war das denn? 2. DIE FRAU BEIM ARBEITSAMT. Das Känguru begegnet einer zutiefst depressiven Frau, der es an Lebensfreude und Arbeitslust mangelt, die monoton ihre auswendig gelernten Sätze abspult und sich nicht für ihr Gegenüber interessiert. Die Marc-Uwe und das Känguru bittet, eine halbe Stunde still zu sitzen, damit sie schlafen kann. Im Theaterstück wird sie von einem Kerl im knallpinken Kostüm verkörpert, der mit schriller Stimme hysterisch herumschreit. Auch hier gilt: Witz zerstört. 3. DAS ERÖFFNUNGSLIED. Auch Kling hat das Lied Ich hätt so gern ein Hobby schon öfters live gespielt und es ist vor allem deshalb witzig, weil er es so völlig resigniert und depressiv vorträgt und seine Stimme immer vernuschelter wird. Im Theaterstück steht da ein Mann grinsend auf der Bühne und schmettert das Lied voller Lebensfreude. Thema verfehlt, würde ich sagen. 4. DER THERAPEUT. Vielleicht kann nicht jeder einen Wiener Dialekt nachmachen, aber ich hätte erwartet, dass zumindest der Charakter des Therapeuten nicht schwer darzustellen ist. Weit gefehlt, auch diese Figur wurde völlig in den Sand gesetzt, da schlecht und uninspiriert gespielt. Man kann eine Figur nicht charakterisieren indem man einfach nur nachplappert, was sie in den Büchern sagt. Ohne jeglichen Sinn für Kraft der Stimme. 5. DIE LEUTE LIEBEN DIESE SZENE. An sich ist es ja nicht verkehrt, dass so getan wird, als würde Marc-Uwe dem Känguru eröffnen, dass er jetzt ein Theaterstück über ihr Leben schreibt. Allerdings wissen die Figuren hier, dass sie die Szenen nur nachspielen, weil sie ja schon passiert sind, und vielleicht fehlt ihnen aufgrund dieses Wissens die Dynamik und Lebendigkeit. Zudem wird jede Szene damit eingeführt, dass erzählt wird, was am Ende passiert und bei manchen Szenen (Eierkuchen, Flughafen) wird auch immer noch betont Die Leute LIEBEN diese Szene, deshalb spielen wir sie jetzt und dann wird ein Witz gemacht und sich in Pose geworfen von wegen Jetzt, Publikum, jetzt müsst ihr lachen. Hatte was von billigen amerikanischen Sitcoms. Wenn es eine Parodie darauf sein sollte, ist es in die Hose gegangen, mehr als Fremdschämen hat es bei mir nicht ausgelöst. 6. HERTHA. Eine weitere Figur, die ich in den Büchern geliebt habe, hier ist die Wirkung komplett verloren gegangen. Einfach schlecht gespielt, mehr kann ich nicht sagen. Mehr fällt mir nicht ein, weil ich immer noch fassungslos bin, wie man eine so geniale Vorlage so hoffnungslos in den Sand setzen kann. 7. DIE MUSIK. Schlecht interpretierte Songs werden nicht besser, wenn man sie so laut spielt und schreit, dass sich die Leute die Ohren zuhalten müssen, um nicht taub zu werden. 8. SCHLUSSENDLICH. Wir - eine vierköpfige Familie (24, 26, 53, 54 Jahre alt), alle Kling-Fans der ersten Stunde - hatten das Gefühl, da stehen vier Männer auf der Bühne, die noch nie in ihrem Leben geschauspielert haben. Jede Grundschul-Theater-AG-Truppe hätte aus dem Drehbuch mehr gemacht. Wir fühlen uns veräppelt und würden am liebsten unser Geld zurückverlangen. Wäre die Pause nach 10 Minuten gewesen (statt nach quälend langen 70), wären wir nach 10 Minuten schon gegangen. Zu unserem Entsetzen haben 80 des Saals bei jedem Gag schallend gelacht, allerdings (wenn man sich umgehört hat) kannten die meisten auch die Bücher nicht und sind völlig ohne Erwartungen in das Stück gegangen und fanden diese erbärmliche Slapstick-Comedy-Sitcom-Interpretation witzig. Tja, um es mit den Worten des Kängurus zu sagen, Je schlichter das Gemüt.... 9. Fazit (um es erneut mit den Worten des Kängurus zu sagen): NICHT WITZIG! Echte Kling-Fans sollten die Finger davon lassen und lieber nur zu seinen Kabarettauftritten gehen.
  • NÜRNBERG - HIRSCH

    20.04.15

    enttäuschend... von Andy, 23.04.15
    Das war das erste mal das ich ein Konzert oder ähnliches vorzeitig verlassen habe. Die 3 Herren haben versucht lustig zu sein was ihnen aber nicht wirklich gelungen ist. für mich war es leider eine Geldverschwendung