Die Voracts haben meiner Meinung nach zu lange performt und Kendrick zu kurz (ca. 1 knappe Stunde)
Kendricks Performance war richtig dope, er hat eine gute Verbindung zum Publikum gehabt und seine großen Hits gespielt.
Was ich persönlich etwas schade fand, waren die fehlenden Tracks von Section.80 oder seines Overly Dedicated Albums...er hätte ruhig auch Ignorance Is A Bliss spielen können.
Zusammenfassend war das Konzert jedoch empfehlenswert und noch lange nicht so schlecht, wie manche Fans es hier vermuten lassen.
BERLIN - Columbiahalle
01.02.13
Solide Show von soulwarrior, 12.02.13
Direkt vorab: Ich war mir bewusst, dass die Show nicht ewig gehen wird. Auch mit der längeren Wartezeit hatte ich im Vorfeld gerechnet. Warum darf ich hier nicht angeben, das verbieten die eventim Regeln. :P
Offizieller Einlass war 19:00 Uhr, Beginn sollte 20:00 Uhr sein. Um 20:00 Uhr ging dann jedoch erstmal Megaloh auf die Bühne, der 4 bis 5 Tracks seiner bald erscheinenden Platte präsentierte. Ich kann deutschen Rap zwar prinzipiell kaum ertragen, das ging aber grundsätzlich noch. Offenbar gings einigen Leuten im Publikum ähnlich (in puncto kein riesiger Fan deutschen Raps zu sein), denn die Leute schienen langsam etwas ungeduldiger zu werden.
Dann folgte 1 Stunde (!) (20:20 Uhr - 21:20 Uhr) mit DJ wie auch immer... er hat seinen Namen zwar 30mal wiederholt und ganz stolz ergänzt, er wäre Resident DJ von Wiz Khalifa und noch ein paar Leuten, wirklich im Gedächtnis blieb er mir aber nicht hängen. Außer vielleicht sein Aufzug sowie die wenig abwechslungsreichen Anfeuerungsrufe (Hip Hop, dont stop; You wanna see Kendrick Lamar?; usw.)...
Dann zog der DJ zu meiner Überraschung ab und es ging ein anderer DJ auf die Bühne. Ich hatte mir die halbe Zeit lang eingeredet, man sollte ihn einfach akzeptieren, weil er dann bei Kendrick weiter auflegen wird. Doch nein...
Nun ja, nachdem die Geduld der meisten Anwesenden mittlerweile wirklich auf einem Langzeit-Tief angekommen war, krachte der erste Song von Kendrick aus dem Speaker. Mit dem nächsten Song kam er dann selbst auf die Bühne und dann ging es endlich richtig los.
Sehr cool war, dass einerseits das Publikum wirklich ordentlich mit gegangen ist und dass Kendrick auch ein wenig mit den Leuten interagierte. Neben dem Einbeziehen der Crowd bei den Refrains führte er vor allen Leuten eine Unterhaltung (zwischen den Songs) mit einem Mädel im Publikum, das kurzerhand umbenannt wurde, um besser ins Gesamtbild zu passen.
Relativ witzig, wirkte auch sehr unterhaltsam und damit waren auch die Überleitungen zwischen den Songs noch etwas cooler.
Man merkte trotzdem zweifellos, dass Kendrick noch nicht endlos erfahren war. Mit zunehmender Dauer des Konzerts und der wirklich guten Teilnahme des Publikums an den Songs wurde er aber immer lockerer und es lief dann auch einfach.
Highlight war gegen Ende wie erwartet Swimming Pools. Es gab noch eine Zugabe, die anschließenden Rufe nach einer weiteren Zugabe blieben jedoch ungehört. So kamen dann in etwa 70 - 75 Minuten Konzert zustande.
Wie gesagt, ich hatte damit gerechnet und war entsprechend nicht wirklich enttäuscht. Die 70 Minuten waren wirklich gut und was will man auch erwarten, wenn jemand noch keine 100 Chart-Platzierungen hat wie von mir aus Lil Wayne?
Mag man die Musik, dann wird man beim Konzert nicht enttäuscht. Zumindest wenn man die Erwartungen nicht unangemessen hoch steckt. :)
Mannheim - SAP club
05.02.13
Naja!!! von Caro, 11.02.13
In Mannheim hat er nur eine Std. performt und das inkl. Zugabe. War das Geld nicht wert. Echt schade
Über diesen Künstler
Künstler-Biografie
Kendrick Lamar (* 17. Juni 1987 in Compton, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Rapper und Songschreiber. Werdgang Zurzeit ist er bei Aftermath Entertainment unter Vertrag. Erstmals rückte er nach der Veröffentlichung des Mixtapes Overly Dedicated im Jahr 2010 ins Blickfeld der Szene. 2011 wurde sein Album Section.80, das exklusiv auf iTunes v... weiter lesen