Joja Wendt: Mit 88 Tasten um die Welt - Die Reise geht weiter ... - Tickets

Pianounterhaltung vom Feinsten: Joja Wendt live!

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EventOrteDatum
DÜSSELDORF
Savoy Theater
Do, 08.05.14
20:00 Uhr
 
Tickets ab € 32,85
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BOCHUM
Jahrhunderthalle Bochum
So, 11.05.14
18:00 Uhr
 
Tickets ab € 32,00
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SAARBRÜCKEN
Congresshalle Saarbrücken
Mo, 12.05.14
20:00 Uhr
 
Tickets ab € 33,95
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ROTTWEIL
Alte Stallhalle Rottweil
Di, 13.05.14
20:30 Uhr
 
Tickets ab € 32,80
Tickets
BERLIN - CHARLOTTENBURG
UdK Konzertsaal Hardenbergstraße
Sa, 24.05.14
20:00 Uhr
 
Tickets ab € 38,75
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BAD PYRMONT
Schlosshof
Sa, 23.08.14
19:30 Uhr
 
Tickets ab € 38,55
Tickets
OBERURSEL
Stadthalle Oberursel
Fr, 26.09.14
20:00 Uhr
 
Tickets ab € 21,00
Tickets
BONN
Opernhaus Bonn
Di, 02.12.14
20:00 Uhr
 
Tickets ab € 33,90
ticketdirect verfügbar Tickets
1 - 8 von 8 Events
Joja Wendt ist überall zu Hause. Und zugleich immer unterwegs: in Jazz, Rock und Klassik, in lange vergangenen Epochen, modernen Klangwelten und rund um den gesamten Globus. Grenzen sind für den Pianisten kein Hindernis, sondern eine gerne genommene Gelegenheit, diese genüsslich zu überschreiten, sie virtuos zu umspielen. Salopp formuliert: Joja Wendt ist ein musikalischer Weltenbummler. Und als er es erstmals wagte, seine grenzenlose Flut von Ideen ganz offiziell zum Programm zu erheben, da brachen alle Dämme: "Mit 88 Tasten um die Welt" hieß die Konzert-Tournee, zu der ihn 2006 eine Weltreise mit seiner Familie inspiriert hatte, – und sie machte Joja Wendt binnen kürzester Zeit zu Deutschlands erfolgreichstem Pianisten.

Es folgten diverse abendfüllende Programme und insgesamt fünf Jahre ohne Tournee-Pause. Bis es wieder an der Zeit war, den heimischen Konzertbetrieb für eine Weile ruhen zu lassen und die Welt zu durchstreifen: Joja Wendt besuchte Athen, er pilgerte zum sagenumwobenen Athos, spielte Konzerte in Halifax, Miami und Moskau, in China gleich eine ausgewachsene Tournee. Mit dem Singapore Symphony Orchestra brachte er das erste Klassik-Crossover- Konzert in der Geschichte des Ensembles auf die Bühne - offenbar sehr zur Freude des ebenfalls anwesenden Staatspräsidenten, der Joja Wendt im Überschwang antrug, doch einfach im Lande zu bleiben und die Familie nachzuholen. Er kam dennoch ganz planmäßig zurück ins heimische Hamburg. Doch entgegen seiner ursprünglichen Pläne mussten nun alle zuvor angedachten Projekte vorerst hintenan gestellt werden - sein Reisegepäck war wieder einmal zum Bersten gefüllt mit Eindrücken, Einfällen und musikalischen Souvenirs, die auf die Bühne gebracht werden wollten:
Aus Kleinasien etwa stammt die Legende vom Gordischen Knoten, dessen unlösbares Gewirr von Stricken Joja Wendt in ein wahres Knäuel aus undurchschaubaren Läufen verwandelt. Und wie durch den legendären Schlag Alexanders des Großen befreit, entfachen seine Finger aus dem Noten-Gewirr plötzlich einen entfesselten Boogie - wunderbar nachvollziehbar durch die Kamera, die bei allen Joja Wendt-Konzerten die Klaviatur auf eine große Leinwand überträgt.

Im Oman war es kein antiker Held, sondern eine schlichte Flosse, die Joja Wendt beim Schwimmen im Meer erst einen gehörigen Schreck versetzte - und ihn anschließend zu einem Stück inspirierte: Der vermeintliche Hai entpuppte sich zum Glück als Vorbote einer ganzen Delfin-Schule. Gleichsam als klingendes Dankeschön an die freundlichen Meeressäuger, die in kleinen Gruppen synchron, im großen Kollektiv aber allesamt durcheinander schwimmen, lässt Joja Wendt seine Hände anfangs parallel über die Tasten gleiten, bis sich beide nachher völlig unabhängig voneinander in eine rauschende Improvisation hineinsteigern.

Neben exotischen Klängen hat Joja Wendt auch handfeste Erinnerungen an seine Wurzeln und Heroen mitgebracht. Etwa das irrwitzig schnelle "Handful of keys" von Fats Waller, dem Meister des Stride-Pianos aus Harlem, New York, wo Joja Wendt einst studierte. Oder auch seine wie immer sehr freie Bearbeitung des Evergreens "On the sunny side of the street" - eine Verbeugung vor den Anfängen des Jazz, für Joja Wendt aber auch eine Erinnerung an eine prägende Reise nach New Orleans, gemeinsam mit seinem Vater: Am Ende dieser an Bildern und Eindrücken reichen Tage war schließlich auch das Oberhaupt der Familie Wendt von dem Berufswunsch seines Sohnes überzeugt. Wie schon in seinem Programm "Mit 88 Tasten um die Welt", aus dem ebenfalls einige Highlights auf die Bühne kommen werden, geht auch "Die Reise geht weiter" über das reine Musik-Erlebnis hinaus: Jedes Stück nimmt überraschende Wendungen, jedes Stück hat seine Geschichte, seine Pointe. Ganz bewusst: "Das ist die wichtigste Lehre, die mir mein Klavierdozent mitgegeben hat: Es geht weniger darum, welches Notenblatt man gerade spielt. Viel wichtiger ist, was man daraus macht - etwas Eigenes, Einzigartiges, ein Unikat. Das ist bis heute für mich die größte und spannendste Herausforderung."

Diese Herausforderung sucht Joja Wendt sogar in der deutschen Nationalhymne, die er bis zur blanken Schönheit von Haydns ursprünglicher Komposition entblättert. In diesem musikalischen Sinnbild für das Nach-Hause- Kommen zelebriert er all das, was ihn ausmacht: Ideenreichtum, Improvisationskunst und brillante Technik, verbunden mit packenden, von einer Pointe gekrönten Spannungsbögen – das ist Joja Wendt, unverwechselbar. Und wie das Stück, so auch das gesamte, abendfüllende Programm: Erneut begleitet von Thomas Biller am Kontrabass und Christoph Buhse am Schlagzeug, fügt Joja Wendt seine phantasievollen Geniestreiche einem packenden Film gleich hintereinander. Er führt verspielte Dialoge mit seinem Instrument, genauso wie mit dem Publikum, das er in humorvollen Conferencen – auch während der Stücke – permanent mit einbindet. Augenzwinkernd bezeichnet der Virtuose sein neues Bühnen-Werk als "das wahrscheinlich unterhaltsamste Klavierkonzert der Welt". Das könnte hinkommen. Zumindest schafft es Joja Wendt mit unerhörter Leichtigkeit, Neues und Altes, Anspruch und Verständlichkeit miteinander zu verbinden. Aus voller Überzeugung: "Qualität und Unterhaltung sind keine Antipoden, die sich gegenseitig ausschließen", betont Joja Wendt. "Ganz im Gegenteil: Diese Verbindung harmoniert großartig - und zwar rund um die Welt."

Joja Wendts Name ist in Deutschland mittlerweile zu einem Synonym für sein Instrument, das Klavier, geworden. Der Hamburger Pianist hat bislang mehr als 20 CDs und DVDs unter seinem Namen veröffentlicht und an zahlreichen weiteren mitgewirkt, er ist gern gesehener Gast in TV-Shows und regelmäßig auf Tournee in den größten Konzertsälen des Landes.
Seit der Jahrtausendwende gehört Joja Wendt zur auserwählten Riege der "Steinway-Artists", in einer Reihe mit internationalen Stars wie Lang Lang oder seinem großen klassischen Vorbild, Vladimir Horowitz. Joja Wendt begann seine Karriere als Straßenmusiker, doch er erspielte sich schnell einen Namen auch in den Clubs in seiner Heimatstadt. Bereits als Jugendlicher tourte er mit Szenegrößen wie Inga Rumpf durch die Jazzclubs der ganzen Republik.

Bei einer Session im legendären Hamburger "Sperl” wird Joja Wendt mit Anfang 20 von Joe Cocker entdeckt und direkt als Support für dessen gesamte Deutschland-Tournee gebucht. Es folgen ein Jazz-Studium in Amsterdam und New York sowie weitere Konzerte mit internationalen Stars wie Fats Domino, Jerry Lee Lewis oder Chuck Berry, im Jahr 2001 spielt Joja Wendt auf Einladung der Band "Pur” vor über 70.000 Zuschauern in der Arena AufSchalke. Seine Solotourneen führen ihn rund um den Globus, von der New Yorker Carnegie Hall über Kapstadt, Paris und Seoul bis vor die TV-Kameras der chinesischen Ausgabe von Wetten Dass...!? - Tischtenniseinlage auf dem Konzertflügel inklusive.

Auch in seiner Heimat ist Joja Wendt im Film- und Fernsehbereich aktiv, nicht nur als musikalischer Gast, sondern auch als Moderator oder Komponist von Filmmusik wie jener für Otto Waalkes’ Kinoerfolg "7 Zwerge”. Zudem war Joja Wendt, von Beginn an bis zum Ende der vierten Staffel, Juror des KI.KAWettbewerbs "Dein Song”.

Sein gemeinsam mit dem Stern-Journalisten und Bestseller-Autor Kester Schlenz verfasstes Buch "Der kleine Flügel - ein autobiographisches Märchen mit Musik" ist im Herbst 2012 im Rowohlt-Verlag erschienen.
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    Joja Wendt
      4.8 Sterne, aus 102 Fan-Reports
  • MÜNCHEN - Prinzregententheater

    01.04.14

    Sagenhaft und Inspirierend von Mressig, 07.04.14
    Tolles Konzert, toller Abend. Joja Wendt schafft es immer wieder auf das Publikum einzugehen und dieses entsprechend auf seiner musikalischen Reise mitzunehmen. Standing Ovations gibt es bei solch einem Niveauvollen Konzertabend seltenst, aber bei Ihm ist das Programm. Auch die Publikumswünsche werden ernst genommen und umgesetzt.
  • MÜNCHEN - Prinzregententheater

    01.04.14

    ein fantastischer Abend! von emeb, 04.04.14
    Joja Wendt war wie immer mitreißend, unterhaltend, gut gelaunt und wurde vom Publikum einhellig mit mehr als verdienten Standing Ovation belohnt! Was für ein Pianist!!!! Wir freuen uns schon auf das nächste Konzert. Nur schade, dass das prinzregententheater nicht behindertengerecht ist.
  • Düsseldorf - Düsseldorf - Savoy Theater

    30.11.13

    Bestes Event seit langem von Marcus aus Wuppertal, 03.12.13
    Wir waren das erste mal auf einem Joja Wendt Konzert und waren vom ersten Augenblick begeistert. Joja hatte noch einen Kontrabassisten und einen Schlagzeuger zur Untermalung seiner vom allerfeinsten Klavierstücke dabei. Er kann nicht nur bestens Klavier spielen, sondern bringt auch immer wieder eine gewisse Comic mit hinein. Diese Schnelligkeit und Fingerfertigkeit an den Tasten ist schon einmalig. Wir waren im Savoy-Theater in Düsseldorf. Eine sehr angenehme Spielstätte und von jedem Platz perfekte Sicht. 5 Sterne für Joja , das muss man erlebt haben.

Über diesen Künstler

Künstler-Biografie

Joja Wendt (* 31. Juli 1964 in Hamburg, als Johann Wendt) ist ein zeitgenössischer Jazz-Pianist und Komponist. Der Sohn einer Sängerin und eines Hamburger Arztes fing schon mit sechs Jahren an, Klavier zu spielen. Er entschied sich bald nach dem Abitur, sich dem Jazz zuzuwenden. So spielte er regelmäßig im Sperl, wo er von Joe Cocker entdeckt wurd...
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