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First Aid Kit

Vorhang auf: First Aid Kit bei eventim.de

Bittersüß scheint das Lieblingswort der Söderberg-Schwestern zu sein. "Wir mögen bittersüße Lieder, Lieder, die einen auf verschiedene Weisen bewegen, abhängig davon, wie man sie interpretiert." sagt Klara, die jüngere der beiden Schwedischen Schwestern, die zusammen First Aid Kit bilden. "Dass die Melodien und Texte in andere Richtungen gehen ist Absicht." fügt die große Schwester Johanna hinzu.


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Über diesen Künstler

Künstler-Biografie

First Aid Kit ist ein schwedisches Duo der aus Enskede kommenden Schwestern Klara (* 1993) und Johanna (* 1990) Söderberg.Geschichte First Aid Kit veröffentlichten ihre Debüt-EP Drunken Trees am 9. April 2008 beim The Knife-Label Rabid Records. Eine Wiederveröffentlichung des Tonträgers durch Wichita Recordings im Februar 2009 enthielt zusätzlich d...
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    First Aid Kit
      4.8 Sterne, aus 4 Fan-Reports
  • München - Feierwerk/Hansa 39

    03.12.12

    Das beste Duo unserer Zeit von Reinhard, 29.12.12
    Hallo, durch Emmylou war ich schon vor einiger Zeit auf First Aid Kit aufmerksam geworden und ich konnte fast nicht glauben, dass es sich um zwei Schwestern aus Schweden handelt. Nur für ein paar Gigs tauchten Sie 2012 in Deutschland auf, und das in sehr kleinen Locations, was ich immer als besonders reizvoll einschätze. Deshalb hatte ich mir die Karten für das Konzert am 03.12.12 in München (Feierwerk/Hansa 39) schon Monate zuvor besorgt, um einen der seltenen Deutschland-Auftritte der Söderberg-Schwestern auf keinen Fall zu verpassen. Was ich dann rund 75 Minuten von First Aid Kit hörte, war absolute Spitzenklasse. Und wie gesagt: Die kleine Bühne verlieh dem Abend ein besonderes Flair. Die Stimmen der von Johanna und Klara harmonieren einfach, wie ich es von kaum einem anderen Duo je zu hören vermochte. Das Programm von First Aid Kit ließ qualitativ überhaupt keinen Wunsch offen. Da gab es überhaupt nichts zu mäkeln. Warum gebe ich nur vier Sterne (sehr gut)? 75 Minuten sind einfach zu wenig für einen Live-Act. Also lieber zehn Euro mehr und dafür etwas länger. Ich bin fast 200 Kilometer angreist und erwarte von der Dauer eines Konzert ein wenig mehr. Die Zeitspanne zwischen dem durchaus hörenswerten Support (Idiot Wind, ebenfalls aus Schweden) und den ersten Klängen von First Aid Kit fiel deutlich zu lang aus. Dieser unnötig lange Übergang wäre sicher auch kürzer zu gestalten gewesen. Ich weiß das in etwa zu beurteilen. Viele Besucher hätten sich auch gewünscht, dass sich die Künstlerinnen nach dem Konzert ein bisschen Zeit für die Fans genommen hätten. Leider Fehlanzeige. Dafür bemühte sich Amanda Bergman (Idiot Wind) sehr viel intensiver um ihr Publikum. Trotzdem war ich - abgesehen von den genannten Einschränkungen - restlos begeistert von First Aid Kit. Wiederholungsgefahr 100 Prozent. Schönen Gruß von Reinhard
  • MÜNCHEN - Feierwerk

    03.12.12

    Bezauberndes Schwesternduo aus Schweden von Don Pedro, 10.12.12
    Das Konzert der Söderbergschwestern im Februar in München hatte ich verpaßt, da es schnell ausverkauft war. Diesmal habe ich das Ticket schon 6 Monate vorher gekauft. Und es hat sich voll ausgezahlt! Schon das Vorprogramm war das beste, welches ich seit langem gehört habe. Idiot Wind (wohl so benannt nach einem Bob Dylan Song) ist Amanda Bergman aus Schweden. Ihre wunderschöne Stimme ist wie geschaffen für die ruhigen Pianoballaden, die sie gefühlvoll vorträgt. Dafür bekommt sie reichlich Applaus. Von ihr wird man in Zukunft sicherlich noch mehr hören. Nach einer langen Pause ist dann der Einstieg von First Aid Kit spektakulär. Das Licht wird auf sehr dunkel gestellt und Nebel wabern über die Bühne zu mystischer Hintergrundmusik, bis Johanna und Klara mitsamt ihrem Schlagzeuger plötzlich aus dem Off auftauchen, in blaues Licht getaucht werden und so richtig mit Power loslegen. Die wechselnden Beleuchtungen, sowie Hintergrundprojektionen bei einzelnen Stücken tragen viel bei zu der sehr atmosphärischen Stimmung. Die jüngere der Schwestern, Klara, singt überwiegend den Leadvocal mit einer glasklaren, sehr ausdrucksstarken Stimme und spielt dazu auf der Akustikgitarre. Die ältere von beiden, Johanna, bedient das Keyboard und spielt bei einigen Stücken eine Autoharp. Wenn die beiden dann ihren zweistimmigen Harmoniegesang vorbringen, schafft dies wunderschöne Momente. Die Schwedenmädel können aber immer wieder mal so richtig aus sich herausgehen, schütteln ihre langen Haare (yeah, die muß man dafür schon haben) in bester Headbanger-Manier.Das Publikum ist begeistert und es gibt lang anhaltenden Applaus nach jedem Stück. Die Mischung aus Indiefolk, Country und Americana ist sehr unterhaltsam. Ein Stück (Ghost Town) spielen sie unplugged am Bühnenrand und die Zuhörerschaft singt zahlreich, lautstark und sehr textsicher mit. Tolle Stimmung! Bei der Zugabe geizen die beiden nicht und spielen insgesamt 5 Stücke, wobei sich dann auch noch Amanda von Idiot Wind dazugesellt. 3 schöne Stimmen beenden das sehr hörenswerte (und sehenswerte) Konzert nach 1 1/2 Stunden.
  • DÜSSELDORF - zakk Club

    15.11.12

    Harmoniegesang in Perfektion... von Holsteiner, 18.11.12
    ... ist das Markenzeichen der Söderberg-Schwestern, und dass sie den nicht nur auf ihren Alben zelebrieren, sondern auch live abrufen können, beweisen die beiden auf ihren Konzerten. Sie sind einfach unglaublich gut. Schon die Stimme von Klara alleine ist toll, und wenn dann noch Johanna einsteigt, ist Gänsehaut pur angesagt. Daher ließ ich mir die Gelegenheit nicht entgehen,sie gleich zweimal zu hören (2 Tage vorher auch in Hamburg), nachdem ich sie bereits im Sommer als Vorgruppe von Jack White erlebt hatte. Komplettiert wurde die Gruppe von einem Schlagzeuger (Name ist mir leider entfallen). Abgesehen von der Länge, knapp 80 Minuten, ließ das Programm (identisch an beiden Abenden) kaum einen Wunsch offen. Es umfasste Stücke von beiden Alben und der Drunken Trees-EP, das umwerfende Fever Ray-Cover When I Grow Up und als ganz besonderen Höhepunkt ein Wahnsinnscover von Paul Simons America. Support war die Schwedin Idiot Wind mit ihrem melodiös-verträumten, hauptsächlich am Keyboard vorgetragenen Pop; ganz nett, aber ausbaufähig, könnte ein paar Wechsel bei Klangfarbe und Tempo vertragen. In King of the World, dem Schlussstück des regulären Sets, kam sie wieder auf die Bühne und übernahm den Conor Oberst-Part. Kleine Abzüge in der B-Note gibt es für den anfangs im Verhältnis zur Raumgröße zu laut eingestellten Sound (wurde besser im Lauf des Konzerts). Bei der Hamburger Veranstaltung nervte das Geklapper der Holzschuhe der beiden ein wenig. In Düsseldorf hatten sie daraus gelernt, und die Bühne war mit Teppichboden ausgelegt. Etwas ärgerlich fand ich, dass die First Aid Kit-Alben nicht am Merchandising-Stand zu bekommen waren, insbesondere die im Vorfeld der Tournee und auch während des Konzerts eifrig beworbene Deluxe-Edition von The Lions Roar. - 4,5, gerundet 5 von 5 Sternen.