Effi Briest - Maxim Gorki Theater Berlin - Tickets
Fontane beschreibt unter Verzicht auf Schuldzuweisungen die gesellschaftlichen Konventionen der preußischen Gesellschaft und deren Auswirkungen auf das Leben des Einzelnen.
Die siebzehnjährige Effi Briest heiratet Baron von Innstetten, einen ehemaligen Verehrer ihrer Mutter. Nach der Hochzeitsreise zieht sie mit ihm in sein Haus in Kessin und leidet bald unter ihrer Angst vor einem angeblichen Spuk in der weitläufigen Villa. Ansonsten gestaltet sich das Leben an der hinterpommerschen Küste, bis auf die Geburt ihrer Tochter, eher langweilig und ereignislos für die lebenshungrige junge Frau. Als Major Crampas in Kessin auftaucht, beginnt sie eine Affäre mit ihm. Kurze Zeit später wird ihr Ehemann nach Berlin versetzt – für Effi eine Chance, sich aus ihrem bisherigen Leben und dem verbotenen Verhältnis zu befreien. Sechs Jahre später entdeckt ihr Ehemann Crampas’ Briefe an sie und erschießt diesen im Duell. Verstoßen von ihrem Ehemann, getrennt von ihrer kleinen Tochter, lebt Effi bis zu ihrem Tod allein.
Mit Anja Schneider, Robert Kuchenbuch, Wilhelm Eilers, Paul Schröder, Ruth Reinecke, Benita Haacke / Lucie Schrag
Regie: Jorinde Dröse Bühne: Natascha von Steiger Kostüme: Bettina Schürmann
Maxim Gorki Theater Berlin3.3
Sterne,
aus 6 Fan-Reports
BERLIN - Maxi Gorki Theater
10.05.13
(Leider) sehr moderne Interpretation von Sommy, 13.05.13
Ich habe bei dem Klassiker Anna Karenina auf eine recht ursprüngliche Theater Darbietung gehofft: alte Kostüme, alte Sprache etc. Dies wurde bei der Aufführung hier nicht bedient. Alles war sehr modern: Bühnenbild, heutige Umgangssprache ... Die Schauspieler haben gut gespielt, es war nur eben völlig anders, als von mir erhofft.
BERLIN - Maxim Gorki Theater
28.04.13
Großes Theater von Die Langers, 01.05.13
Wir waren drei Tage in Berlin - ANNA KARENINA war beinahe so etwas wie ein Höhepunkt. Dabei hatten wir vorher schon: Pergamon-Museum, Ishtar-Tor, Unter den Linden, Ägypten-Sammlung, Chez Josephine und die Stachelschweine.
Unbedingt Tolstoi anschauen, es geht unter die Haut
Die Langers aus Karlsruhe
BERLIN - Maxim-Gorki-Theater
18.08.12
Jeder stirbt für sich allein von Härpfer, 21.08.12
Leider nicht empfehlenswert, da dem Fallada-Stück durch zuviel
überflüssige Verfremdungen die Kraft und Aussage genommen wurde. Dadurch war die nationalsozialistische Gefahr, denen die Eheleute Quangel ausgesetzt waren nicht mehr in der Deutlichkeit erkennbar, welche die literarische Vorlage hergibt und auch schon durch diverse Verfilmungen erreicht wurde. Nazi-Deutschland muß nicht durch Karikieren dargestellt werden, denn dadurch entsteht eine unangemessene Lustigkeit.
Im ganzen gesehen: Enttäuschend