Der Barbier von Sevilla - Deutsche Oper Berlin - Tickets

Der Barbier von Sevilla - Deutsche Oper Berlin - Tickets

Katharina Thalbach inszeniert die turbulente Geschichte um die Liebe des Grafen Almaviva zu Rosina.

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EventOrteDatum
BERLIN
DEUTSCHE OPER BERLIN
Fr, 11.10.13
19:30 Uhr
 
Tickets ab € 34,90
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BERLIN
DEUTSCHE OPER BERLIN
Do, 17.10.13
19:30 Uhr
 
Tickets ab € 25,10
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DEUTSCHE OPER BERLIN
Sa, 21.12.13
19:30 Uhr
 
Tickets ab € 34,90
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DEUTSCHE OPER BERLIN
Do, 26.12.13
14:00 Uhr
 
Tickets ab € 34,90
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DEUTSCHE OPER BERLIN
Do, 26.12.13
19:30 Uhr
 
Tickets ab € 34,90
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DEUTSCHE OPER BERLIN
Sa, 22.02.14
19:30 Uhr
 
Tickets ab € 34,90
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Melodramma buffo in zwei Akten
Libretto von Cesare Sterbini nach dem Schauspiel von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Die Geschichte ist turbulent: Ein alter Griesgram will sein Mündel heiraten, um an dessen beträchtliches Erbe zu gelangen, und trifft dabei jede erdenkliche Vorkehrung, um der hübschen Rosina den Weg in die Außenwelt – und damit zu möglichen jungen Liebhabern – zu versperren. Doch längst hat der Graf Almaviva seine Liebe zu ihr entdeckt. Mit Hilfe des umtriebigen Barbiers Figaro will er dem Alten ein Schnippchen schlagen, Rosina für sich gewinnen und überdies noch sicherstellen, dass nicht sein Titel oder Reichtum, sondern allein die Liebe die junge Frau in seine Arme führt. Keine leichte Aufgabe für Figaro, denn auch die Gegner scheuen keine Mühe … Am Ende siegt die Liebe, und es stellt sich heraus, dass alle Vorsicht nutzlos war.

Pierre Augustin Caron de Beaumarchais [1732 – 1799] erfand die Figur des ebenso intriganten wie gewitzten Barbiers und widmete ihm eine ganze Komödien-Trilogie, von denen vor allem die ersten beiden Teile des Barbiers weltberühmt wurden. Der dritte Teil, der 1792 erschien, trat hinter den Erfolg ihrer Vorgänger, vielleicht bedingt durch die Wirren der Französischen Revolution, eher zurück. Obwohl das revolutionäre Potenzial vor allem des zweiten Teils der Komödie in der genialen Vertonung Mozarts am deutlichsten spürbar wird, besitzt auch der Barbier des ersten Teils viel respektloses Temperament, das ihn zur Hauptfigur einer komischen Oper geradezu prädestiniert. Giovanni Paisiello hatte 1782 mit seiner Vertonung des "Barbiere" einen durchschlagenden Erfolg, so dass Rossini gegen ein scheinbar übermächtiges Vorbild antrat, als er beschloss, denselben Stoff erneut zum Gegenstand einer komischen Oper zu machen. Und doch gelang ihm 34 Jahre nach Paisiellos Triumph die vielleicht witzigste und temporeichste Opera buffa der Operngeschichte.

Musikalische Leitung: Enrique Mazzola / Moritz Gnann
Inszenierung: Katharina Thalbach (2009)
Bühne: Momme Röhrbein

"Katharina Thalbach hat an der Deutschen Oper Berlin Rossinis ,Barbier' herausgebracht – und dabei auf ein Konzept gepfiffen. Ein anarchistisch-bunter Abend ist entstanden, der nach Wanderzirkus-Manier die Komik des Augenblicks höher bewertet als die Logik des ganzen. In einem Badeort vor etwa fünfzig Jahren spielt ein Strandkomödienstadl die Geschichte einer Commedia dell’Arte nach, steckt die ganze Stadt damit an – und deren Bürger in alte Kleider. So wird zugleich jedes Aktualisierungsbemühen durchkreuzt. Es gibt einen echten Esel mit Regenschirm, einen eingeseiften Bartolo, einen am Seil durch die Luft fliegenden Figaro-Harlekin, eine Rosina, die ihre höchsten Koloraturen juchzt, wenn Almavivas Kopf unter ihrem Rock arbeitet, und viele historische Kostüme mit prallen Penisfutteralen. Gesungen wird forsch, gespielt mit bewundernswerter Akrobatik – ein krachender Kindergeburtstag voller Einfälle." (FAZ)

"Die neue Produktion von Rossinis ,Barbier', inszeniert von Katharina Thalbach, ist eine Unverschämtheit, ein Irrsinn, ein Chaos, sie ist albern und zum Schreien komisch, sie ist großartig und völlig unmöglich. Während am Sonntag ein Teil des Publikums lachte wie selten zuvor in diesen heilgen Hallen, versteinerten dem anderen die Gesichter - entsprechend tumultuös entlud es sich nach der Vorstellung. Eins muss man dem Publikum der Deutschen Oper lassen: Kein anderes in dieser Stadt vermag sich derart zu erregen, und diese vitale Teilnahme ist für das Haus und seine Stellung in der Stadt überaus wichtig. … Thalbachs ,Barbier' realisiert Unterhaltungsansprüche, die das Publikum vor zweihundert Jahren an eine Oper gestellt hat – der ,Barbier' entstand zum Ende der römischen Karnevals-Saison –, und die es heute kaum anzumelden sich traut." (Berliner Zeitung)
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    Deutsche Oper Berlin
      4.2 Sterne, aus 15 Fan-Reports
  • BERLIN - DEUTSCHE OPER BERLIN

    25.04.13

    Absolute Klassevorstellung von Jörg Albrecht, 28.04.13
    Wir hatten absolute Klasseplätze. Davon abgesehen war die Darbietung sehr hochklassig und mit unserer Meinung nach Top-Künstlern besetzt. Alles ausgezeichnet und schon fast über unsere Erwartungen gut.
  • BERLIN - DEUTSCHE OPER BERLIN

    01.03.13

    Wunderschön! von ClaudiaD22, 16.03.13
    Das war mein erster Operbesuch und mich hat die Vorstellung total verzaubert. Die Inszenierung war lustig, bunt und märchenhaft. Ein wirklich toller Abend! 1 Punkt Abzug für die Veranstaltungsstätte - das Ambiente der Deutschen Oper ist leider wenig geeignet, den Gesamteindruck zu verschönern.
  • BERLIN - DEUTSCHE OPER BERLIN

    09.03.13

    Tosca in der Deutschen Oper von Aleksander, 12.03.13
    Outfit des Gebeudes ist real sozialistisch, Sitze unbequem. Kein Durchgeng zu Parkhaus, bei dem Wetter, war es unangenehm. Die 4 Sänger waren aber Prima und das war das wichtigste. Frau Pieczonka - brava.!!