Biografie

Seit knapp 15 Jahren im Rap-Spiel und schon ungefähr alles gemacht: D-Bo ist Rapper, Produzent, Labelchef und vor allem eines: Künstler. Dank der Familie von der Pieke auf mit Musik umgeben, will er irgendwann selbst aktiv werden. Er spielt Schlagzeug und beginnt – inspiriert von hartem Gangsterrap aus den USA – eigene Texte zu schreiben. So weit so gut und kein großer Unterschied zu seinen hiesigen Kollegen.

Aber irgendetwas lässt D-Bo seinen Job anders machen: „Ich wollte nie wie die anderen sein.“ Während seine Labelkollegen bei ILuvMoney-Records den Weg für Gangster- und Straßenrap aus Deutschland ebnen, besinnt D-Bo sich schon damals auf Themen wie Trennung, Alleinsein, Depressionen, Hoffnungen und seine Träume. Die Selbstfindung dokumentiert D-Bo eindrucksvoll auf den drei Alben „Deo Volente“ (2005), „Seelenblut“ (2006) und „Sans Souci“ (2007). Der Erfolg gibt D-Bo recht: die Alben landen in den deutschen Top 100 und seine Videos laufen bei MTV. 2008 gehen er und Bushido jedoch getrennte Wege. Mit seinem fünften, 2009 veröffentlichten, Album „Die Lüge der Freiheit“ verabschiedet sich D-Bo dabei auch hörbar vom Straßen- und Gangsterrap.

Und mit „Auf der Suche nach dem Glück“ gelingt D-Bo die perfekte Mischung für die Ohren im Jahre 2011. Der Sound der Clubs trifft auf die Orientierungslosigkeit der Generation Großstadt. Eine Generation, die ihre Ängste, Sorgen und Hoffnungen am Abend mit in den Club trägt. D-Bo nennt dieses Genre Realectronic – ehrliche Texte auf elektronischen Beats. „Viele Leute machen Kunst, die man so schnell wieder vergisst. Bei mir dauert es vielleicht ein bisschen, bis du etwas damit anfangen kannst, dafür denkst du aber auch länger daran. Ich möchte, dass meine Hörer in einigen Jahren, wenn sie vielleicht irgendwann Eltern sind zu ihren Kindern sagen: ‚Hör dir das mal an, vielleicht hilft es dir ja weiter auf der Suche nach dem Glück!'

Text: nudr - Nach Uns Der Rest - Büro für Kommunikation