Local Natives |
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Die Local Natives waren einmal eine Indie-Rock-Gitarren-Band und nannten sich Cavil at Rest. Doch im Laufe der Zusammenarbeit der fünf Jungs aus Silver Lake, Los Angeles, kristallisierte sich immer mehr heraus: Hey, wir sind eine Vokalband und haben Spaß am harmonischen Chorgesang. Vor allem haben wir Spaß an Musik aller Art. So wechselhaft ist auch das Debütalbum der Band geraten: „Gorilla Manor“ erscheint im Januar und changiert zwischen Indie-Hymne, Folk-Klassiker und klarem Pop. Fanatische Beats, schillernde Perkussionslawinen, schnurrende Melodien, wasserfallartige Harmonien setzen sich zu Songs zusammen, die wallend und wogend voranfliegen. Aber als wäre das noch nicht genug, wird das alles durch die enorme Spielfreude der Local Natives zu einem absoluten Erlebnis. Man schaue sich nur einmal das Video zum Simon-and-Garfunkel-Cover „Cecilia“ an, in dem man zuschauen kann, wie quasi in der Mittagspause mit einem Minimum an Instrumenten (darunter ein Baum) ein wunderbarer Lowest-Fi-Sound-Hit entsteht. Wer sich das nun auch noch auf eine Live-Bühne übertragen vorstellt, mag ungefähr erahnen, warum das Quintett SXSW gerockt hat und Menschen ernsthaft behaupten, ein Besuch ihres Konzerts habe ihr Leben verändert.
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