Iphigenie |
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Trgödie von Euripides
Nach einer Bearbeitung von Soeren Voima
Seit Wochen verhindert eine Windstille das Auslaufen der griechischen Flotte gegen Troja. Da verlangt der Seher Kalchas, der Heerführer Agamemnon solle seine Tochter Iphigenie opfern, um von der Göttin Artemis günstige Winde für die Weiterfahrt der Schiffe zu erwirken. Unter dem Vorwand, Iphigenie mit Achill verheiraten zu wollen, lockt Agamemnon seine Tochter ins Lager. Vergeblich flehen sie und ihre Mutter Klytaimnestra um Schonung. »Iphigenie in Aulis« erzählt von der Mobilisierung für den Vernichtungskrieg gegen Troja. »Iphigenie in Tauris« erzählt von dem verzweifelten Versuch, die öffentlichen und privaten Verheerungen, die die Opferung ausgelöst hat, wieder rückgängig zum machen. Iphigenie findet sich - so erzählt der Mythos – angeblich von der Göttin Artemis gerettet – in Tauris, einem Land am Rande der Zivilisation wieder. Eines Tages geraten ihr Bruder Orest und sein Freund Pylades in die Gefangenschaft des dortigen König Thoas’. Zu dritt werden Flucht und Rückkehr nach Griechenland geplant. Der Iphigenienstoff erscheint zum ersten Mal in den "Kyprien" einem Epos des trojanischen Sagenkreises. Soeren Voima bearbeitet den Stoff, basierend auf den Tragödien von Euripides aus dem 5. Jhd. v. Chr., die der weiteren fruchtbaren Rezeption des Stoffes Bahn brachen.
Regie: Karin Henkel
Bühne: Kathrin Frosch
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