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Skindred & Special Guest: Forever Never |
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Skindred sind schon etwas ganz Besonderes: Metalpunker mit Reggae-Attitüde, ohne Furcht vor gar nichts. Man höre sich nur ihre neue Single an. Wer sich traut, Eddy Grants 80er-Smasher "Electric Avenue" mit reifen Gitarrenriffs zu veredeln und ein schweres Rockstück daraus zu zaubern, dem kann nicht mehr viel passieren. Die Herkunft nimmt einem dann erst recht keiner mehr ab. Mindestens Seattle oder Kalifornien oder vielleicht ein Beta-Jamaika mit Flüssigmetallinjektionen statt Cannabis-Konsum nimmt man als Ursprung der Band an. Wer das neue Album " Shark Bites and Dog Fights" anhört, käme niemals auf die Idee, dass die Heimat des Quartetts Südwales sein könnte.
Ist aber auch egal, weil die wahre Heimat von Skindred ist die Bühne. Was nicht zuletzt an Frontmann Benji Webbe liegt, dem Teilzeitschamanen, Teilzeittoastmaster, dem Teilzeitteufel und Teilzeitengel. "Roots Rock Riot" heißt das Vorgängeralbum, und das darf man durchaus programmatisch verstehen. Skindred geben dem Clash of the cultures ein ganz neues Gesicht, ein derbes, packendes und definitiv reggae-rockiges. Crossover war vorgestern, unausgereifte Vermischung gestern, heute ist Skindred!
Support: Forever Never, Dioramic
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