Johnny Foreigner |
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Johnny Foreigner ist nicht etwa der coole Outsider, der im neuesten High-School-Kinoschwachsinnsfilm die einzig annehmbare Rolle desjenigen einnimmt, der sich noch etwas Restverstand bewahren darf. Nein, Johnny Foreigner ist der Name einer absolut coolen Band aus Birmingham, bestehend aus einem Gitarristen, einer Bassistin und einem Schlagzeuger, die sich nur ein Ziel gesetzt haben: "We write noisy pop songs for people what like the same bands as we do.“
Dieses Ziel hat das Trio erreicht. Wobei wir eher von Indie-Rock reden würden, aber irgendwelchen Kategorien entzieht sich Johnny Foreigner ohnehin einfach so mit einem Riff. Denn in der Tat, Pop ist schon ein Teil des Ganzen, aber auch ein gewisser Pixies-Lärm, aber auch eine im Spät-Punk angesiedelte gellende Frauenstimme, aber auch eine leicht gebrochene Männerstimme, aber auch ein gewisser Zug zur Geschwindigkeit, aber auch dampfgetriebene Gitarrenwände, aber auch leicht dahingesummte Melodien ...
Johnny Foreigner lässt einen etwas atemlos zurück. Was auch an der überbordenden Kreativität und den vielfältigen musikalischen Einfällen der Band liegt. Im Oktober erscheint ihre zweite Platte „Grace And The Bigger Picture“, nachdem vorher schon in rascher Folge eine EP und die erste Platte erschienen waren. Und live kennen die Briten sowieso keine Freunde. Verletzungen sind keine Seltenheit beim Stagediven, Pogen und Trommeln, und trotzdem finden sie, dass das Schlimmste, was ihnen während ihrer Touren passiert ist, der Verlust des iPods des Drummers war. Hier kommt endlich wieder Rock’n’Roll: Johnny Foreigner.
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