Ja, Panik |
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Gestatten: Ja, Panik. Eine aus dem österreichischen Burgenland in die Metropole der gehobenen Bürgerlichkeit gezogene, junge, wilde, vertrackte, psychedelisch-lyrische Beat-Band: nach Wien. Von dort aus nun Umzug in die hässlich-schöne Krisenmetropole Berlin. Im Kollektiv, als vollständige Band: mit Schlagzeug (Sebastian Janata), Klavier (Christian Treppo), Bass (Stefan Pabst) und Gitarre (Thomas Schleicher). Davor: zwei Alben in Rekordzeit, mit dem Mitteilungsbedürfnis von mindestens hundert Bands gleichzeitig. Und den Dichterqualitäten von Bob Dylan und Falco in einer Person: Andreas Spechtl.
Nach dem Kritikererfolg „The Taste and The Money“ (Platz 3 der SPEX-Jahrescharts 2008) kommt nun der Nachfolger in einer dem Geld zugewandten Chronologie mit dem Titel „The Angst And The Money“. Produzent Moses Schneider (Beatsteaks, Tococtronic) hat mit dieser Produktion den Beweis angetreten, dass es sich bei Ja, Panik tatsächlich um die Band der Stunde handelt. Nun, wäre „The Angst And The Money“ ein Roman, so würde man schon jetzt von der ganz großen neuen Sensation am Literaturhimmel sprechen. Ja, Panik aber ist eine Band, und so bleibt uns immerhin die Gewissheit, das diese Band es sein wird, die jene abgebrannten Fackeln der Hamburger Schule, der Wiener Hochstapelei und der genialen Berliner Dilettanten neu entflammen werden!
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