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Kraan |
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Was wäre die Geschichte der deutschen Rockmusik ohne Kraan? Zweifelsohne nicht nur unvollständig, sondern vor allem um ein besonders buntes, höchst kreatives Kapitel ärmer.
Kraan verschreiben sich von Beginn ihrer Karriere, die mittlerweile - mit einigen Unterbrechungen - gute 30 Jahre andauert, einer spannenden Fusion aus Rock, Jazz und Ethno-Einflüssen und fügen ihrem Sound später US-Mainstream - und Soul-Elemente hinzu. Offiziell gegründet wurde Kraan 1971 als das Trio um Peter Wolbrandt (Gitarre), Jan Fride (Schlagzeug) und Hellmut Hattler (Bass) den Saxophonisten Johannes "Alto" Pappert kennen lernt. Auf dem Gut Wintrup im Teutoburger Wald, das dem Graf Peter von Metternich gehörte, wuchs die Band in der Abgeschiedenheit zur Einheit.
Die erste Platte, mit dem schlichten Titel "Kraan" wurde in nur zwei Tagen im Mai 1972 eingespielt. In Fachzeitungen ernteten die vier Musiker hohes Lob, in Leserpolls belegten sie Spitzenplätze. Kraan wurde zu einer der beliebtesten Festival-Bands und bestritten mehr als 100 Konzerte pro Jahr - viele auch in England oder als Headliner in Roskilde. Der Rest ist Geschichte. Nach einigen Pausen und Besetzungswechseln haben sich Kraan Anfang 2008 neu formiert und bestehen nun wieder aus den drei Gründungsmitgliedern Wolbrandt, Hattler und Fride.
Erste Testkonzerte sind bereits erfolgreich absolviert und man arbeitet bereits an einem neuen Album. Aber egal wann genau es erscheinen wird, diese Band scheint sowieso keinerlei Zeitschema zu unterliegen, denn kein Begriff wird im Zusammenhang mit Kraan so oft gebraucht wie das Wort "zeitlos".
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