The Sounds |
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Mit dem Blondie-Vergleich ist schon lange niemand mehr gekommen. Zum Glück, denn denjenigen würde Maja, die Sängerin von The Sounds, wahrscheinlich mit Freude von der Bühne bashen. Die Energie dazu hat sie, und ihre Band gleich mit. Das bringt die Erfahrung mit sich: In elf Jahren ihres Bestehens haben die Schweden Tausende von Konzerten gespielt, aber erst drei, allerdings ziemlich mächtige LPs herausgebracht, zuletzt das grandiose "Crossing The Rubicon" (erinnert sich noch jemand an den unaufhaltsamen Aufstieg Julius Cäsars zum Kaiser, nachdem er das Flüsschen überquert hatte? So geht es jetzt auch The Sounds endgültig!), das bislang in Deutschland leider nur als Download erhältlich ist. Dass die Band dabei ebenso mit Größen wie den Foo Fighters, The Strokes, Mando Diao oder Panic at the Disco auf der Bühne standen, wie auch als Headliner riesige Hallen und kleine Clubs bespielte, macht einen Gutteil der Erfahrung aus. Ihre Mischung aus Punk, New Wave und Synthie-Rock soll auch ohne große Werbung oder die übliche kommerzielle Unterstützung wirken, wünscht sich das Quintett. Dennoch kommt man um ein Wort hier nicht herum: Sex! Und das beschränkt sich hier keineswegs auf die Sängerin Maja Ivarsson, sondern auf die Wirkung der gesamten Band auf der Bühne. Nur wenige Musiker schaffen es, eine Atmosphäre zu schaffen von der das Surfing Magazine höchst angetan schrieb: "A cocky swagger, sexually vivacious attitudes and not a single still body in the house - this is what you'll get with The Sounds." Leider sind nicht allzu viele Konzerterfahrungen so. Bei The Sounds aber, da kann man sich drauf verlassen.
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