Klaus Hoffmann - Sommerblut Special |
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Nach dem Erfolg seiner CD „SPIRIT“ und den damit verbundenen Konzerten im vergangenen
Jahr, gibt es in 2009 ein Wiedersehen mit Klaus Hoffmann und mit „SPIRIT 2“ eine Fortsetzung
des Programms. Begleitet diesmal nur von seinem Pianisten Hawo Bleich spinnt der
Chansonnier aus Berlin seine Themen weiter, erzählt über den ewigen Kreislauf des Lebens,
vom ewig Menschlichen und immer wieder von Berlin.
Einen englischen Titel zu wählen mag für manch einen befremdlich sein, gehört Klaus
Hoffmann doch zu den bekennend deutsch-singenden und damit für jedermann verständlichen
Künstler, der sich auch nicht davor scheut, die Texte von Jacques Brel ins deutsche zu
übertragen. Und so endet der Anglizismus denn auch schon beim Titel.
Musikalisch und inhaltlich facettenreich beleuchtet Hoffmann den universellen und
immerwährenden Einfluss des Gestern auf das Heute und zeigt den Geist, den wir in uns
tragen, den wir weitergeben. Klaus Hoffmann lenkt dabei den Blick auch auf seine eigenen
Wurzeln: „Spirit – der Geist, der sich in allen Liedern widerspiegelt – ob in der klassischen
Ballade, ob im Latino-Pop – es sind immer Liebeslieder, so rebellisch sie auch
daherkommen. Der Geist, der seit den 50ern mein Suchen und Finden bestimmt.“ (Klaus
Hoffmann)
Jenseits des Rheins nennt man einen wie Klaus Hoffmann Chansonnier, jenseits des
Atlantik Singer/Songwriter, hierzulande Liedermacher. Ein Sänger wie er darf jeden aktuellen
Hype ignorieren. Denn solche wie er, die ihre Ängste, Zweifel, Trauer, Hoffnungen, Liebe in
Versform mit uns teilen, werden von Individualisten allüberall herzzerreißend geliebt. Mit seiner
psychologisch tiefgründigen, sprachlich fein ziselierten, facettenreichen und dabei stets
griffigenAlltagspoesie lockt uns Klaus Hoffmann immer wieder in das wahre wirkliche Leben
und ins Reich der Phantasie.
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