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Faun

Vorhang auf: Faun bei eventim.de

Faun ist eine deutsche Pagan-Folk-Gruppe aus Gräfelfing bei München. Geschichte Die Band wurde 1999 von Oliver Pade, Birgit Muggenthaler und Werner Schwab gegründet. Bereits 2000 verließ Muggenthaler die Band wieder, war aber noch auf dem Debütalbum Zaubersprüche vertreten. Ein weiterer Gastmusiker war Niel Mitra, der später Mitglied der Band wurde. Die zweite CD Licht sorgte für einen großen Bekanntheitsschub, insbesondere in der Schwarzen Szene kamen viele neue Hörer dazu. In den Szenezeitschriften Orkus und Zillo erhielt die CD exzellente Beurteilungen und in ersterer wurde sie auch CD des Monats Februar 2004. Mit dieser Veröffentlichung sind zudem Rüdiger Maul und Niel Mitra als reguläre Bandmitglieder hinzugekommen. Im Februar 2008 gaben Faun auf ihrer Homepage bekannt, dass Elisab... weiterlesen



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Über diesen Künstler

Künstler-Biografie

Faun ist eine deutsche Pagan-Folk-Gruppe aus Gräfelfing bei München. Geschichte Die Band wurde 1999 von Oliver Pade, Birgit Muggenthaler und Werner Schwab gegründet. Bereits 2000 verließ Muggenthaler die Band wieder, war aber noch auf dem Debütalbum Zaubersprüche vertreten. Ein weiterer Gastmusiker war Niel Mitra, der später Mitglied der Band wu...
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    Faun
      4.4 Sterne, aus 71 Fan-Reports
  • AUGSBURG / SPECTRUM - SPECTRUM CLUB

    21.09.14

    Faun – Ein Konzert der Extraklasse von Silke, 13.10.14
    Die Herzen der Bayern sind nicht leicht zu erobern, aber hat man sie einmal für sich gewonnen, so hat man sie für immer. So bewies das Publikum in Augsburg den Faunen, wie man eine Band feiert, deren Musik man liebt. Auch die Frage des Sängers Oliver S. Tyr, ob die Zuschauer denn kein Zuhause hätten, bewegte niemanden zum Heimgehen, man wollte lieber noch eine Zugabe haben. Aber von Anfang an. Dadurch, dass ich aus Borken vom Mittelalter Phantasie Spectaculum kam, auf dem Faun am Tag zuvor gespielt hatte, war ich erst gegen 18 Uhr vor der Halle. Zum Glück war noch nicht ganz so viel los, so dass ich es schaffte, meinen Stammplatz zu bekommen: Erste Reihe genau in der Mitte. Dort sind die Lichteffekte am schönsten vor allem bei Hym to Pan. Das Spectrum in Augsburg ist eine sehr schöne Location mit vielen kleinen Tischen, an denen man stehen oder sitze konnte. Es bot die perfekte Atmosphäre für ein Faunkonzert. Mit „Andro“ begann das Konzert sehr kraftvoll. Gefolgt von „Diese kalte Nacht“, bei der sich das Publikum von Oliver angestiftet eben jene kalte Nacht in Gedanken vorstellte und mit dem Geliebten auf Einlass hoffte. Daraufhin folgte mit „Pearl“ ein Stück zum Tanzen. „Zeitgeist“, das darauf folgte, ist für mich eines der schönsten Lieder von Faun. Weiter ging es mit „Alba“, bei dem ich die Ansage des Sängers dazu sehr schätze (eine sinngemäße Wiedergabe): Manchmal gibt es Winter, die sind sehr lange und dauern in den März oder in den April hinein. Doch auch der längste Winter wird in einem Frühling enden. Manchmal ist es auch ein innerer Winter, doch wenn man sich die Natur zum Vorbild nimmt, erkennt man, dass jeder Winter in einem Frühling endet und jede Nacht in einem neuen Tag. Daher kommt jetzt das Lied Alba, was so viel heißt wie Morgenröte. Ein sehr schöner und besonderer Song mit einer Ansage, die mich tief berührt hat. Nun kam mit „Iduna“ ein Lied über die Bewacherin der goldenen Äpfel. Gefolgt von „Iyansa“ und „Ne Aludj El“. Danach ging es in „Subrali“ ein akapella in bulgarischer Sprache gesungener Song um drei Jungfrauen, denen jeweils etwas abhanden kommt. Der ersten ihre Kette, der zweiten ihre Schürze und der dritten etwas viel intimeres. Was das genau war, wurde auf Rücksicht auf die Menschen, die immer noch der Meinung waren, auf einem kulturellen Konzert zu sein, nicht verraten. „Rhiannon“ entführte die Hörer in den 7/8 Takt, der laut dem Sänger gewöhnungsbedürftig ist, den man aber lieben lernen wird. Wenn es nach Faunkonzerten zu Menschen kommt, die an ganz anderen Orten ankamen, als sie wollten, so liegt das daran, dass sie inspiriert von diesem Takt dreimal nach rechts und viermal nach links abgebogen sind auf ihrem Heimweg oder immer wieder drei Schritte nach rechts und drei nach links gegangen sind. Aber wo auch immer, sie ankamen, es wird schon richtig gewesen sein. Mit „Walpurgisnacht“ gab es jetzt einen Song des neuen Albums „Luna“. Der live noch wesentlich schöner ist als auf dem Album und schon sehr viel positives hoffen lässt für die „Luna-Tour“ im März und im April. Falls in der Halle in nächster Zeit Gras wachsen sollte, liegt das mit Sicherheit nur daran, dass mit diesem Song der Saal erfolgreich fruchtbar gesungen worden ist. Immerhin geht es in der Walpurgisnacht um die Vermählung des Maikönigs mit der Maikönigin. Romantisch ging es auch bei „Tinta“ weiter, dessen Refrain übersetzt heißt: „Auch wenn das Meer die Tinte und der Himmel meine Leinwand wäre, selbst dann könnte ich nicht beschreiben, wie groß meine Liebe zu dir ist“. Bei diesem Lied greift stets zügellose Romantik um sich und Herr S. Tyr wird nicht müde zu erwähnen, dass bei diesem Lied bereits Kinder gezeugt wurden, auf Faunkonzerten und diese Kinder sogar gut geraten sein sollen. Der Zuruf aus dem Publikum, dass diese Kinder heute alle hier seien, ließ den Sänger übers ganze Gesicht schmunzeln und über das eigene Alter nachdenken. Wenn das Publikum nicht so unerbittlich eine Zugabe gefordert hätte, so wäre das ein wundervoller Abschluss des Konzerts gewesen. Stattdessen folgte mit Wind & Geige einer jener Songs, die die Band Faun ausmacht. Nach diesem alten Stück kam ein ganz neues, das hier und heute zum allerersten Mal live gespielt werden sollte. Eine Premiere also. Bei diesem Lied stand auch nicht Oliver S. Tyr am Mirkophon, sondern Stephan Groth. Es handelte sich um „Blaue Stunde“ auch vom neuen Album „Luna“ und ist es auf dem Album schon wunderschön, so wurde es an diesem Tag in Augsburg noch einmal von sich selbst übertroffen. Ein Lied zum Träumen. Ein Lied, das einen in eine ferne Welt entführt. „Hym to Pan“ war leider schon das vorletzte Lied des Abends. Ein Lied, das so wundervoll ist, dass man dazu nichts weiter sagen kann. In die Nacht entlassen wurde das Publikum mit dem „Tagelied“ und dem Vorschlag von Oliver S. Tyr, dass es ja eine sehr schöne Ausrede sei, wenn man mal von Zuhause weg wolle, dass man auf Avertüre gehen müsse. Ein zauberhaftes Lied, in dem es um den Abschied zweier Liebender voneinander geht. Womit hätte das Konzert passender enden können? Wieder einmal haben sich die Faune in die Herzen ihrer Fans gespielt und die Fans haben den Faunen bewiesen, warum sie die besten Fans der Welt sind.
  • Lachen - Schweiz - Das Zelt

    22.03.14

    Ein magischer Moment von Silke, 12.10.14
    Es gibt sie, diese Veranstaltungen, die etwas ganz, ganz Besonderes sind. Das Faunkonzert in Lachen war eines davon. Wegen Umzug und Jobwechsel ging sich bei mir nur dieses eine Konzert der Tour aus und schon in der Früh bin ich von Österreich aus, wo ich gearbeitet habe mit dem Zug in die Schweiz gefahren. Alleine schon die Bahnstrecke war ein Traum. So gegen 14 Uhr war ich dann an der Halle und das als einzige Besucherin. Von den Leuten des Zelts wurde ich jedoch sehr, sehr lieb aufgenommen und durfte im Warmen warten statt draußen. Schön, dass ich hier nicht im Regen stehen gelassen wurde. Das Zelt selbst hat so seine ganz eigene, äußerst zauberhafte und sehr ungewöhnliche Atmosphäre. Der einzige Minuspunkt war, dass es bestuhlt war. Wobei auch das irgendwie wieder etwas hatte. Es war einer dieser Tage, an denen alles so ganz anders ist, als erwartet, aber trotzdem sehr, sehr schön. Der Sound und das Konzert waren dann einfach genial. Mit dem ersten Ton der Faune wurde ich in eine andere Welt versetzt und genoss es sehr. Das Schöne an Stühlen ist auch, dass man daran nicht festgebunden ist, sondern aufstehen kann, was ich und einige andere Leute auch getan haben. Die Stimmung war wirklich ausgelassen und Schweizer sind sehr, sehr nette Leute. Das absolute Highlight dieses Abends war neben Fionas wunderschöner Jodeleinlage, der Moment als Oliver nur von einer Gitarre begleitet 2 Falken gesungen hat. Die Regentropfen, die aufs Zeltdach fielen machten das ganze noch mystischer und einzigartiger, als dieses Lied so oder so schon ist. Niemals in meinem Leben habe ich Musik so wunderschön gehört. Vielleicht wird dieser Song, in diesem Moment auf ewig das schönste sein, das ich in meinem Leben hören durfte. Alleine dafür haben sich all der Aufwand und all die Fahrerei mehr als gelohnt und ich hoffe, dass ich diesen Song in dem Gewand irgendwann einmal nochmal zu hören bekommen darf.
  • TRIER - Exhaus sommerbühne

    11.07.14

    Gelungener Abend von Michi, 22.07.14
    Faun selbst supper nur persönlich fand ich die vorband zum einschlafen. Zum glück hat es nur genieselt.

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