Man brauchte nur in den Gesichtern der Fans vor der Bühne zu lesen und wusste gleich: So gut war das Rock-Nebelhorn aus Detroit schon lange nicht mehr. Landauf, landab hat Mitch Ryder im vergangenen Winter schmerzgetränkte Messen der Rockmusik zelebriert. 28 Konzerte in 32 Tagen. Er kommt auf die Bühne und gibt alles. Zwei Stunden lang. Beseelt gingen die Leute nach dem Konzert heimwärts. "So würde Jim Morrison mit 65 klingen", schrieb die ehrwürdige ZEIT, der WDR widmete dem Rock-Haudegen eine einstündige Hörfunk-Reportage und die Berliner Zeitung fragte: "Wann haben die Stones ‚Gimme Shelter’ zuletzt so hingelegt, vor dreißig Jahren vielleicht?" Jetzt ist der Sänger mit dem lauernden Vibrato in der Stimme wieder unterwegs durch die Clubs und Säle und wieder ( letzte CD 2011 ) mit einer neuen CD "It's Killing Me", im Tourgepäck, "Vielleicht mein wichtigstes und ganz sicher eines der besten Alben, die ich je gemacht habe", sagt Mitch Ryder über dieses Live-Album das den Vergleich mit seinem 1981er Meisterstücks "Live Talkies" nicht zu scheuen braucht. Seit der "Vacation"-LP und Ryders legendärem TV-Auftritt im ARD-Rockpalast sind mittlerweile 33 Jahre vergangen. Jene Vollmondnacht, jenes alptraumhaft entrückte Konzert in der Essener Grugahalle ist längst zur Legende verklärt. Für Mitch Ryder war es der Beginn seiner Beziehung zu Deutschland, die seitdem nicht abgerissen ist. "Diese Nacht war für mich eine Chance", sagt er heute, "wie man sie vielleicht nur einmal im Leben hat." In Amerika wollen seine Fans vor allem die Uralt-Hammerhits aus den Sechzigern hören. "In Europa mache ich völlig andere Musik", sagt Ryder. "Hier erlaubt man mir, Künstler zu sein. Deshalb liebe ich Europa."
"Schwitzend, schluchzend und schreiend irrt er durch die fiebrigen Sümpfe seiner Songs, verbeißt sich in die Wörter, saugt sie ein und stößt sie wieder aus, jedes Wort ist eine Waffe. und sein Gegner, das ist er selbst." Berliner Zeitung
"Als ich mein Comeback versucht hab‘, war’s mir völlig egal, ob ich damit Geld verdiene oder nicht. Es war, als ob Du eine alte Geliebte anrufst und sagst, Hey Schatz, da bin ich wieder. Und sie war da. Sie hatte schon auf mich gewartet." Mitch Ryder im WDR
"Dann steht er oben am Mikro. ‚Good evening, ladies and Gentlemen’, sagt er nur, mit einer Stimme, die geradewegs aus den Tiefen der Hölle zu kommen scheint. ‚My name is Mitch Ryder, I’m from Detroit.’ Und plötzlich ist alles gut." Wirtschaftsmagazin brand eins
Mitch Ryder hat Weltklasse. Das Konzert war Spitze. Die Stimung vom Publikum war super. Das Konzert ist echt in Insider-Tip. Der Mitch ist ja schon etwas in die Jahre gekommen, aber man merkt es ihm und seiner Band nicht an. Der Rock kam voll sauber und mitreißend von der Bühne runter. Es war ein Erlebnis.
ERFURT - Centrum Erfurt
08.03.13
Besser gehts nicht von its killing me, 11.03.13
einfach nur gut
DANKE MITCH
Ein halbes Jahrhundert Rhythm and harmony. Da zeigt sich die ganze Klasse, trotz schwerer Erkältung
Die Band ist mitreissend und spitze
Hamburg - DOWNTOWN BLUESCLUB
01.03.13
Immer wieder! von Michael, 06.03.13
Großartiges Konzert von Mitch Ryder mit seiner Band Engerling. Sie zeigten hohe Spielfreude und hatten offensichtlich Spaß an ihrem Auftritt. Das Spektrum der Songs ist breit über sein gesamtes Werk. Und das ist unglaublich!
Er ist cool wie eine Hundeschnauze.
Über diesen Künstler
Künstler-Biografie
Mitch Ryder (* 26. Februar 1945 in Hamtramck, Michigan), eigentlich William S. Levise, Jr., ist ein US-amerikanischer Rockmusiker und Sänger. Leben und Werk Ryder spielte bereits als Schüler R&B in der Band The Tempest. Mit 17 Jahren nahm er die Single That’s What It’s Going To Be/Fool For You auf dem kleinen Detroiter Label Carrie auf und agie... weiter lesen