Hinweis: Die CTS EVENTIM AG ist nicht selbst Veranstalter der angebotenen Veranstaltung. Die Veranstaltung wird durch den Veranstalter durchgeführt, der auch Aussteller der Tickets ist. Die CTS EVENTIM AG hat es lediglich übernommen, die Tickets im Auftrag des Veranstalters zu vermitteln. Bitte beachten Sie gegebenenfalls die gesonderten Hinweise für Eventreisen.
Mögliche Versandoptionen für dieses Event:
Ihre gewünschte Versandoption ist nicht in der Liste aufgeführt? Prüfen Sie bitte, ob diese im Warenkorb verfügbar ist.
Standardversand (Deutschland) Zustellung erfolgt gewöhnlich innerhalb von 3 bis 4 Werktagen.
Expressversand (Deutschland) Bei Bestellungen bis 14 Uhr erfolgt die Zustellung gewöhnlich innerhalb von 24 Stunden.
World Zustellung erfolgt gewöhnlich innerhalb von 2 bis 3 Tagen.
Willkommen in der Ev.-Luth. Kirchengemeinde St. Petri
Saalplanbuchung
Ok, hiermit oute ich mich offiziell als Fan und Wiederholungstäter, und nach dem stürmischen Beifall, mit dem Vienna Teng und ihre beiden Bandmitglieder Alex Wong und Ward Williams (selbe Besetzung wie letztes Jahr) empfangen wurden und den es nach jedem einzelnen Lied gab, dürfte das auf mindestens die Hälfte der Besucher im rappelvollen und lange voraus ausverkauften Alten Pfandhaus zugetroffen haben.
Egal, ob Vienna solo am Klavier (die ersten drei Stücke) oder mit Band sang, egal ob es die ruhigen Klavierballaden, die schnelleren Stücke oder die jazzigen Nummern waren, es war eine rundum überzeugende Vorstellung. Ich hatte den Eindruck, dass sie sogar noch ein Stück besser, brillianter, spielfreudiger war als bei dem Konzert vor einem Jahr an gleicher Stelle.
Es schadete auch überhaupt nichts, dass etwa 2/3 der Lieder dieselben waren wie vor einem Jahr. Schließlich ist Vienna dafür bekannt, auch ihren Klassikern ständig neue Facetten abzugewinnen, hier mal eine neue Instrumentierung, da mal eine neue Intro.
Wenn es einen Höhepunkt des Konzerts gab, war das aber wahrscheinlich der vor einem halben Jahr im Internet veröffentlichte Track The Breaking Light, dessen Verkaufserlöse der Katastrophenhilfe Japan zufließen. Wenn Vienna mit einem Loopgerät den Ton einfängt, der entsteht, wenn sie mit angefeuchtetem Finger den Rand eines gefüllten Weinglases entlangfährt; wenn Alex in eine leere Whiskyflasche pustet; wenn sich auf diesen beiden Tönen ein zweistimmig gesungener Sea Shanty aufbaut, dessen Chorus schließlich alle Hörer im Konzertsaal mitsummen - ist das ein Erlebnis, das man fast gar nicht beschreiben kann und ein Beispiel für die hohe Kunst und Kreativität, mit der Vienna Teng alle die, die sie einmal für sich entdeckt haben, immer wieder verzaubert, berührt und inspiriert.
Schade, dass mit dem nächsten Album frühestens nach Abschluss ihres Studiums in 2 Jahren zu rechnen ist und sie sich bis dahin auf europäischen Bühnen vermutlich noch rarer machen wird. Sehr erfreulich war dagegen, dass am Merchandising-Stand neben den Alben auch die sonst in Deutschland nicht bzw. nur über die Homepage der Künstlerin zu bekommende Live-DVD von 2007 angeboten wurde. Es ist schon enorm, wie sich ihr Live-Auftritt in den 4 Jahren seitdem verändert hat. Umgekehrt darf man gespannt sein, wie sich Vienna live in (z.B.) 4 Jahren anhören wird. Ich hoffe, (spätestens) dann auch wieder dabei zu sein.
Koeln - Pfandhaus
10.08.11
Wunderschoene Veranstaltung von chiyo, 17.08.11
Es war eine sehr sehr schoene Veranstaltung. Ich war mit einer Freudin da die bisher nie etwas von der Kuenstlerin gehoert hatte, und es endete damit das sie jetzt stolze Besitzerin zweier CDs.
Sie singt mit einer melodischen und intensiven Stimme die ihre Zuhoerer mitreisst und begeistert, und gerade die Kreativitaet was die Instrumente angeht macht den Abend einmalig. Eine fantastische Veranstaltung!
Köln - Altes Pfandhaus
12.08.10
Ein Hörgenuss der Spitzenklasse von Holsteiner, 27.02.11
Mit ihrem überragenden Können als Komponistin, Arrangeurin, Texterin, Sängerin und Klavierspielerin gehört Vienna Teng zu den besten Singer-Songwriterinnen überhaupt, - schade, dass sie in Deutschland bislang recht wenig bekannt ist. Der Auftritt im August war ein Nachholtermin für ein ursprünglich im April geplantes Konzert, das einem Vulkanausbruch auf Island zum Opfer gefallen war.
Im Alten Pfandhaus trat sie zusammen mit dem Cellisten Ward Williams und ihrem inzwischen langjährigen kongenialen Partner Alex Wong (Percussion) auf. Das Trio spielte hauptsächlich Stücke von den letzten beiden Studioalben Dreaming Through The Noise und Inland Territory, aber auch ausgewählte Klassiker wie Gravity und Harbor von Vienna Tengs ersten beiden Alben.
Musikalisch war der Auftritt vom Feinsten, Vienna überzeugte stimmlich und alle drei mit der profunden Beherrschung ihrer Instrumente. Entsprechend war das Publikum restlos begeistert, egal ob es die eher ruhigen oder die schnelleren Stücke waren. Schön, dass das Konzert keine todernste Sache war, etwa als Vienna mitten in einer Jazzimprovisation plötzlich zwei Zeilen Lady Gaga einstreute, oder bei ihren gelegentlichen kurzen, mit staubtrockenem Humor gewürzten Ansagen.
Was den Abend zu etwas Besonderem machte, war zum einen, dass man durch die Bauart des Konzertsaals ganz dicht an den Musikern saß, zum anderen, dass die drei das Publikum immer wieder einbezogen. Zum Beispiel bei Blue Caravan, wo mit klirrenden Schlüsselbunden eine unheimliche Atmosphäre erzeugt werden sollte, oder bei der letzten Zugabe Soon Love Soon, die im Chor mitgesungen wurde und mit der das Konzert nach 2 zu kurzen Stunden (+ 1/2 Stunde Pause) zu Ende ging.
Im Anschluss an die Show zeigten sich die drei als Künstler zum Anfassen, die bereitwillig mit den Hörern plauderten, Autogramme gaben und sich zu Fotos zur Verfügung stellten.
Fazit: live ist Vienna Teng noch mal um einiges besser als auf den schon genialen Studio-CDs. Klar, dass ich mir schon Karten für das nächste Konzert an gleicher Stelle fast auf den Tag genau 1 Jahr später gesichert habe.