Fasching (Ua) LEIPZIG - Tickets

Fasching (Ua) LEIPZIG - Tickets
Do, 11.12.14, 19:30 UhrSchauspiel Leipzig Hinterbühne
Bosestr. 1, 04109 LEIPZIG

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Fasching (Ua), Schauspiel Leipzig Hinterbühne, 11.12.14
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Schauspiel Leipzig Hinterbühne
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Fasching (Ua)

Der ermäßigte Ticketpreis gilt für Kinder bis 14 Jahre, Auszubildende, Schüler und Studenten, Schwerbehinderte und Bundesfreiwilligendienstleistende.
 
Fasching (UA)
Gerhard Fritsch
Für die Bühne bearbeitet von Eva Lange und Matthias Huber Regie: Eva Lange, Dramaturgie: Matthias Huber

"Honorige Bürger, ein demokratisch organisiertes Gemeinwesen, Wirtschaftswunder — alles nur Verkleidung, Kulisse, vordergründiger schöner Schein? So jedenfalls wurde der Roman, als er 1967 erschien, gelesen, so wurde der Plot von ‚Fasching‘ verstanden und als ‚grotesk‘ zurückgewiesen.

Wie denn sonst wäre die Geschichte des Felix Golub zu verstehen? Er desertiert gegen Kriegsende, versteckt sich, wird von einer Baronin und Miederfabrikantin als Frau verkleidet und zu ihrem Dienstmädchen und geheimen Liebhaber gemacht — und just dieser ‚Feigling in Frauenkleidern‘ wird zum unfreiwilligen Helden, als er sich der stürmischen Liebesavancen des deutschen Ortskommandanten, der die Verkleidung nicht durchschaut, erwehren muß, ihn dabei entwaffnet und schließlich zwingt, vor der herannahenden Roten Armee kampflos zu kapitulieren. Der Ort ist dadurch vor der Zerstörung bewahrt, ‚zum Dank‘ wird Golub aber bei den Russen angeschwärzt, die ihn nach Sibirien verschleppen. Als Felix Golub rund zehn Jahre später heimkehrt, schlagen ihm Verachtung, Hohn und Aggressionen entgegen, es ist gerade Faschingszeit, die Demütigungen kulminieren darin, daß er, zur Erinnerung an seine Heldentat ‚mit den Waffen einer Frau‘, zur Faschingsprinzessin gewählt und als Frau kostümiert wird." (Robert Menasse)

Gerhard Fritsch legte mit seinem Roman "Fasching" den Finger in die Ur-Nachkriegswunde aller deutschen und österreichischen Nazis und Mitläufer, deren Wandel zu aufrechten Demokraten er als fratzenhafte, lächerliche und dürftige Travestie entlarvt, durch die weiter die vorher grassierende Ideologie scheint und dumpf glüht. Mit überbordender sprachlicher Gewalt entwirft er aber auch ein zeitloses, dialektisches Modell von Tätern und Opfern, von Herren und Knechten, von Rettung und Demütigung.

Die Regisseurin Eva Lange wurde gleich zu Beginn ihrer Karriere für die Inszenierung von "Das kunstseidene Mädchen" von Irmgard Keun am Theater Oberhausen mit dem Oberhausener Theaterpreis ausgezeichnet. Seitdem folgten Inszenierungen u. a. an den Wuppertaler Bühnen, am Staatstheater Kassel, am Theater Chemnitz ("Das Prinzip Meese" von Oliver Kluck) und an den Städtischen Bühnen Münster ("kristus. unerhört", die Bearbeitung von Robert Schneiders Roman "Kristus"). Für "Die Ermittlung“ von Peter Weiss am Landestheater Nord in Wilhelmshaven, wo Eva Lange ab der Spielzeit 2013/14 Oberspielleiterin ist, erhielt sie eine Einladung zum Theatertreffen der Landesbühnen 2011.
  •  
    Schauspiel Leipzig
      4.8 Sterne, aus 4 Fan-Reports
  • LEIPZIG - Centraltheater

    26.12.12

    schönes Familien-Theater! von Rene, 29.12.12
    Wir kannten bereits Dornröschen aus dem Jahre 2009 und die Zauberflöte aus dem Jahre 2010. Der gestiefelte Kater versuchte diesen erfolgreichen Spielstil aufzugreifen, war aber stellenweise nur ein bemühter Abklatsch der letzten Jahre. Es fehlte manchmal der Humor, dafür wurde viel (zu viel) gesungen. Auch das Bühnenbild war doch etwas spartanisch. Aber den Kindern hat es Spaß gemacht und das war die Haupsache!
  • LEIPZIG - Spinnwerk

    16.12.12

    Nussknacker im Spinnwerk von Fabian, 19.12.12
    Nach einem Eintritt in die Hallen des Spinnwerks mit unpünktlichem Einlass, wir dachten schon , wo sind wir hier nur hingeraten ? - hatten wir ein super tolles Erlebnis. Unser Enkelkind (8 Jahre) war total begeistert, er war ja auch mit Oma der einzige der schon die Geschichte vom Nussknacker kannte. Die Schauspielergruppe hat ein tolles Programm dargeboten - weiter so tolle Darbietungen - da kommen wir gern wieder. Viele Grüße von Fabian und Oma
  • LEIPZIG - Centraltheater

    23.05.12

    Location von Denis, 27.05.12
    Zwar war die Location grundsätzlich nicht für ein Konzert dieser Kategorie geeignet, aber es war toll. Die Band hat sich an den erst sitzenden Fans nicht gestört und zum aufstehen annimiert - klappte auch! Die Mädels und Jungs auf der Bühne haben Spaß an dem was sie machen und das kommt beim Publikum an und entzündet schlussendlich das Spaßfeuer. Ein Highlight ist die Schlagzeugerin, die nicht nur den Hauptact, sondern auch gleich noch die Vorband unterstützt - und da ward es richtig künstlerisch - support her ! Ich hoffe, es gibt in Zukunft nicht nur mehr Konzerte, sondern auch mehr von der verdammt guten Musik dieser Kanadier...