Reigen oder Vivre sa Vie LEIPZIG - Tickets

Reigen oder Vivre sa Vie LEIPZIG - Tickets
So, 12.04.15, 19:30 UhrSchauspiel Leipzig Hinterbühne
Bosestr. 1, 04109 LEIPZIG

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Reigen oder Vivre sa Vie, Schauspiel Leipzig Hinterbühne, 12.04.15
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Schauspiel Leipzig Hinterbühne
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Reigen oder Vivre sa Vie

Der ermäßigte Ticketpreis gilt für Kinder bis 14 Jahre, Auszubildende, Schüler und Studenten, Schwerbehinderte und Bundesfreiwilligendienstleistende.
 
Der Reigen oder Vivre sa vie
Nach Arthur Schnitzler und Jean-Luc Godard

Regie: Philipp Preuss, Bühne: Ramallah Aubrecht, Kostüme: Katharina Tasch, Video: Konny Keller, Musik: Kornelius Heidebrecht, Dramaturgie: Alexander Elsner

Arthur Schnitzlers legendäres Stück "Reigen"erzählt eine Geschichte der Lust. In zehn Bildern lässt er zehn Personen aufeinandertreffen, die aus ganz unterschiedlichen Gründen und mit gänzlich verschiedenen Mitteln alle dasselbe Ziel verfolgen: Sex. Man ziert sich dabei, ist aufdringlich, man umschmeichelt sich und ist vulgär. Man betrügt und lügt und sehnt sich doch immer wieder nach Nähe und Zuneigung. Schnitzler seziert die ganze Bandbreite des Strebens zur Lust. Selbstbetrug und Ignoranz gegenüber allen anderen eingeschlossen.

Godards "Vivre sa vie" wiederum erzählt die Geschichte der jungen Nana S., die aus Geldnot, aus Neugier und aus Langeweile Stück für Stück aus ihrem bürgerlichen Leben entflieht und in die Prostitution abdriftet. Dabei trifft sie auf den Zuhälter Raoul, dessen Zuneigung sich schnell wandelt und schließlich in eine Frage von Besitz mündet. Nanas Suche nach Glück, Abenteuer und Erfüllung endet in Abstumpfung, Enttäuschung und schließlich auch in einem unverschuldeten Tod.

Es gibt eine Schnittmenge der Themen bei Schnitzler und Godard und beide stellen Fragen, die Allgemeingültigkeit besitzen: Wann und wie gehört mir mein Leben? Wie kann ich meinen Körper, meinen Willen und meine Bedürfnisse in Kongruenz bringen? Wer verfügt über mich und über wen verfüge ich?

Ein Diskurs über Abhängigkeit — nicht nur von einer abstrakten Umwelt, sondern von den Menschen, mit denen man konkret umgeht — ist ein gemeinsamer Fokus von Schnitzler und Godard. Über die Schablone des körperlichen Begehrens werden Grundfragen des menschlichen Strebens nach Glück und Liebe erörtert, deren Beantwortung immer und immer wieder versucht werden muss.

Philipp Preuss wurde 1974 in Bregenz geboren. Er studierte Regie und Schauspiel am Mozarteum Salzburg und arbeitet seit 2001 als freier Regisseur und bildender Künstler. Seine Stücke liefen u. a. am Schauspielhaus Bochum, Theater Dortmund, am Schauspiel Frankfurt und am Deutschen Theater Berlin. Er war 2005 zum Festival »Radikal jung« eingeladen und wurde unter anderem 2012 mit dem Publikumspreis und dem Preis der Jugendjury des NRW-Theatertreffens, 2007 mit dem Förderpreis des Landes NRW und 2003 mit dem Preis der internationalen Bodenseekonferenz für Bildende Kunst ausgezeichnet. Preuss inszeniert zudem Ausstellungen mit fiktiv-virtuellen Künstlerfiguren, die von Schauspielern dargestellt werden — er erweitert den Theaterbegriff in den Bereich der bildenden Kunst. Seine Ausstellungen waren unter anderem in Bregenz, Wien und Mailand zu sehen.
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    Schauspiel Leipzig
      4.8 Sterne, aus 5 Fan-Reports
  • LEIPZIG - Schauspiel Leipzig

    23.12.14

    Sehr schöne Vorführung von Anika, 27.12.14
    Ein tolles Theaterstück für die gesamte Familie. Bringt Kinderaugen zum leuchten. Eine schöne alternative zum Fernsehmärchen.
  • LEIPZIG - Centraltheater

    26.12.12

    schönes Familien-Theater! von Rene, 29.12.12
    Wir kannten bereits Dornröschen aus dem Jahre 2009 und die Zauberflöte aus dem Jahre 2010. Der gestiefelte Kater versuchte diesen erfolgreichen Spielstil aufzugreifen, war aber stellenweise nur ein bemühter Abklatsch der letzten Jahre. Es fehlte manchmal der Humor, dafür wurde viel (zu viel) gesungen. Auch das Bühnenbild war doch etwas spartanisch. Aber den Kindern hat es Spaß gemacht und das war die Haupsache!
  • LEIPZIG - Spinnwerk

    16.12.12

    Nussknacker im Spinnwerk von Fabian, 19.12.12
    Nach einem Eintritt in die Hallen des Spinnwerks mit unpünktlichem Einlass, wir dachten schon , wo sind wir hier nur hingeraten ? - hatten wir ein super tolles Erlebnis. Unser Enkelkind (8 Jahre) war total begeistert, er war ja auch mit Oma der einzige der schon die Geschichte vom Nussknacker kannte. Die Schauspielergruppe hat ein tolles Programm dargeboten - weiter so tolle Darbietungen - da kommen wir gern wieder. Viele Grüße von Fabian und Oma