09.11.10 LaToya Jackson: "Es klingt nicht nach ihm."

Los Angeles (nk) – Es war so vorhersehbar wie Weihnachtsdeko-Auslagen im Oktober: Die Geldmaschine Michael Jackson läuft immer noch wie geschmiert. Mit „Breaking News“ erschien nun der erste unveröffentlichte Song des Popstars. Allerdings nicht, wenn man Familienmitgliedern des Verstorbenen Glauben schenkt.

In dem Song, der auf der offiziellen deutschen Webseite des Sängers zu hören ist, verteidigt sich der "King of Pop" gegen Angriffe der Medien. Vielleicht ist es auch die etwas platt wirkende Botschaft des Songs ("everybody watching the news of Michael Jackson / They want to see that I fall, / Cause I’m Michael Jackson / You write the words to destroy / like it’s a weapon"), die nicht nur bei Fans Zweifel an der Authentizität des Materials schürt.

"Es gibt viele MJ-Stimmimitatoren. Einige sind besser als andere. Aber es gibt nur EINEN Michael Jackson. (…) Auf trügerische Weise dubiose Vocals mit MJ-Proben (von früheren MJ-Aufnahmen) zusammenzufügen, wird mich niemals in die Irre führen. (...) Ich bin angeekelt, enttäuscht und traurig“, teilte Michaels Neffe Tito Jackson via Twitter mit. Auch LaToya Jackson erklärte gegenüber "TMZ.com": "Ich habe es mir angehört … es klingt nicht nach ihm."

Sony Music konterte, man habe komplettes Vertrauen in die Resultate ausführlicher Untersuchungen sowie die Berichte derer, die mit Michael im Studio gewesen seien, dass die Gesangsparts authentisch seien. Das bezieht sich natürlich nicht nur auf "Breaking News", sondern ebenso auf das komplette gerade angekündigte neue Album "Michael", das - rechtzeitig zum Vorweihnachtsgeschäft - am 10. Dezember erscheint. nk / eventim / talk