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Vorhang auf: Nevermore bei eventim.de

Nevermore ist eine US-amerikanische Metal-Band aus Seattle, die aus der Band Sanctuary hervorging. Ihre stilistische Einordnung ist nicht einheitlich. Am häufigsten wird ihre Musik als Thrash Metal oder Power Metal eingestuft, gelegentlich wird auch auf Elemente aus dem Progressive Metal verwiesen.Bandgeschichte Nevermore entstehen aus den Überresten der aus Seattle stammenden Power-Metal-Band San... weiter lesen



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Über diesen Künstler

Künstler-Biografie

Nevermore ist eine US-amerikanische Metal-Band aus Seattle, die aus der Band Sanctuary hervorging. Ihre stilistische Einordnung ist nicht einheitlich. Am häufigsten wird ihre Musik als Thrash Metal oder Power Metal eingestuft, gelegentlich wird auch auf Elemente aus dem Progressive Metal verwiesen.Bandgeschichte Nevermore entstehen aus den Überrest...
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    Nevermore
      5 Sterne, aus 1 Fan-Report
  • München - Zenith

    14.09.06

    Nevermore und Disturbed für rund 20 Euro: Unschlagbar! von Metalfan, 25.09.07
    Zugegeben, die Ausgangsbedingungen für das Disturbedkonzert im Münchner Zenith, welches im nördlichen Industrieviertel der Landeshauptstadt liegt, hätten kaum schlechter sein können. Nachdem das Konzert, welches ursprünglich für den 22. Oktober 2005 angesetzt war, ganze zweimal (!!!) verschoben wurde, sollte es also nach über einem Jahr Verspätung endlich doch noch stattfinden. Und dann auch noch im Zentih, welches zwar die zweitgrößte Konzerthalle in München darstellt, aber unter geneigten Musikfreunden äußerst unbeliebt ist. Zum einen nimmt die Qualität der Akkustik in dem tunnelartigen Gebäude mit zunehmendem Abstand von der Band rapide ab, wodurch der Sound an der der Bühne gegenüberliegenden Bar nur noch matschig klingt, zum anderen behindern seitliche Säulen die Sicht für die am Rand stehenden Zuschauer. Kurz, der Konzertabend wird ein Kampf, da alle vesuchen, möglichst weit vor und in die Mitte zu kommen. Von den ursprünglich fünf Konzertgefährten waren zu diesem Zeitpunkt zudem nur noch drei übrig. Und von diesen hatte auch noch einer sein Ticket verloren. Na toll! Da dürfen sich die Herren um Frontshouter David Draiman ja mal ordentlich ins Zeug legen, uns zu überzeugen. Und die erste Entschädigung erfahren wir schon auf dem Weg zum Zenith. Als Support konnten die Meister des progressiven Metals Nevermore gewonnen werden(Einsteigern sei hier das neueste Album This godless Endeavor besonders ans Herz gelegt). Nachdem eine fürchterliche Vorband mit reichlich Bier abgesessen wurde, war es dann Zeit für diese hoch gelobte Band und damit dem ersten Höhepunkt des Abends. War ich damals noch gar nicht so ein großer Fan ihrer Musik, riß mich der folgende kraftstrotzende Auftritt vollends von den Socken. Obwohl Sänger Warrel Darren bis kurz vor Konzertbeginn wegen einer schlimmen Grippe im Krankenhaus lag, zeigte er den restlos begeisterten Besuchern, was eine Harke ist. Gemeinsam mit Ausnahmegitarrist Jeff Loomis, mit welchem er ja schon in der Band Sanctuary den Powermetal revolutionierte, liefern die Jungs aus Seattle ein Brett ab, welches einigen Gästen dann vielleicht doch nicht eingängig genug gewesen sein dürfte. Mißmut unter dem Publikum macht sich dabei aber auf keinen Fall breit, was wohl auch an den Nevermorefans, welche für ihre nach diesem Konzert verständliche kultische Verehrung ihrer Idole bekannt sind, liegen dürfte. Neben einer ordentlichen Portion neuerer Songs, allen voran der Hymne Born, kommen auch die Liebhaber älterer Stücke wie Dead Heart in a dead World voll auf ihre Kosten. Nun dachte ich mir, da wird es ja noch einmal eine gute Ecke schwieriger für den Hauptact, ihr Publikum zu überzeugen. Wie sich anschließend herausstellte, waren meine Befürchtungen aber unbegründet. Schon mit den ersten Takten zu 10000 Fists in the Air, dem Titeltrack des neuesten Albums, weiss Frontsau Draiman die bereits mehr als angeheizte Menge für sich zu vereinnahmen. Und siehe da, Manieren hat der kahlköpfige Charismatiker auch noch: Sicherlich, toll war es nicht, seine Anhänger so lange warten zu lassen, sich aber so oft und inbrünstig zu entschuldigen, wäre nun auch nicht nötig gewesen. Zumal es ja in erster Linie krankheitsbedingt war. Und auch jene Geste, die anwesenden Rollstuhlfahrer direkt zu sich auf die Bühne zu holen, verdient Anerkennung. Die Show war natürlich wie von Distubed zu erwarten war, gigantisch. Obwohl die Songliste für den ein oder anderen etwas zu stark am extrem gelungenen neuen Album angelehnt ist, kommen gerade diese Stücke wie Just Stop, Deify , Sons of Plunder fast besser an als die älteren Songs à la The Game oder Liberate. Auch wenn einem die anderen Musiker dabei fast schon Leid tun müssen, da sie so farblos neben Draiman aussehen, kann man nicht anders, als dem Frontmann der meiner Ansicht nach besten Numetalband aus der Hand zu fressen. Den Abschluss des mit 90 Minuten etwas kurzen, aber dafür umso energiegeladeneren Konzerts, bildet dann selbstverständlich ihr erster großer Hit Down with the Sickness, bei welchem Draiman, welcher übrigens aus einer streng kaholischen Familie entstammt, seinen unverwechselbaren Stakkatogesang noch einmal zum besten geben darf. Zurück bleibt nach diesem hervorragenden, musikalischen Abend ein erschöpftes, aber restlos versöhntes Publikum, welches bereits den nächsten Auftritten dieser beiden ausgesprochen professionellen Formationen entgegenfiebern dürfte.

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