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30.12.09 "Merry F***ing X-Mas" mit Heaven Shall Burn, Swashbuckle, Deadlock, Dark Tranquility und Neara

Leipzig/Hamburg (nk) -Für die einen ist Weihnachten eine besinnliche Zeit mit "Stille Nacht, heilige Nacht"-Gesängen unterm Weihnachtsbaum, andere mögen es gern ein wenig lauter und turbulenter. Eventim-User "Höhere Gewalt" zum Beispiel.

Selbiger gönnte sich am ersten Weihnachtsfeiertag einen Besuch der Darkness Over X-Mas Tour 2009 in Leipzig. Im Eventim. FanReport des Tages ist zu lesen, wie es war.

"Theoretischer Einlass war 18:00. Zwanzig Minuten später war´s dann so weit, demnach startete die erste Band auch Fünfzehn Minuten später. Die folgenden vier Stunden haben das aber in den Schatten gestellt. Die erste Band spielte melodischen Death Metal (hießen Deadlock). Klasse Sache zum aufwärmen. Die weibliche Zweitstimme hatte ein paar krasse Solos, die unter die Haut gingen. Die nächsten nannten sich Swashbuckle (dt. großmäulige Draufgänger), die ihrem Namen alle Ehre gemacht haben. In Piratenkostüme gekleidete Typen im Alter von Metallica oder Iron Maiden. Meine Zweifel ob das was wird (unter anderem auch weil die vor ihrem Auftritt kurz Techno laufen ließen), waren beseitigt als der erste Song so in den Ohren hämmerte, dass Pogo das einzig passende war. Der Frontmann wünschte uns das schon erwähnte "Merry f***ing X-Mas" und rief zum Pogen in verschiedenen Arten auf. Eigentlich sollten auch noch Caliban spielen. Genau mitbekommen, warum sie es nicht taten, hab ich nicht wirklich. Die Band war wohl nicht komplett. Stattdessen gab es Neaera welche niemanden enttäuschten und die Halle rockten. Es folgten Dark Tranquatillity, die mit pessimistischem, teils (zu) depressiven Death Metal auftrumpften. Die waren nicht schlecht, aber mehr ne Band zum Kräfte sammeln fürs Finale.

Denn anschließend war es soweit. Aus der Dunkelheit erklang die immer lauter werdende E-Gitarre. Scheinwerfer strahlten von der Bühne ins - daraufhin jubelnde - Publikum und erhellten schließlich die Bühne. Nach kurzem Intro begann es richtig mit "Voice Of The Voiceless". Und alles was noch an Energie da war wurde in Form von Springen, Headbanging und jeder erdenklichen Art von Pogo rausgelassen. So auch das, ich kenn den Fachausdruck nicht, nenne es mal Kreiselpogo: "Ich kann mich noch gut an meine Schulzeit erinnern, besonders an den Sportunterricht... und was haben wir da immer gemacht? Genau wir sind im Kreis gelaufen!" (Maik oder Patrick -Sänger/Gitarist- hat´ s gesagt und wir getan). "The Weapon They Fear" und andere harte Sachen, aber auch rein instrumentale Stücke wie "Deyjandi Von"/"Risandi Von" füllten ´ne knappe Stunde Heaven-Shall-Burn-Liveauftritt. Nach erhörtem Zugaberuf folgten "Architects Of The Apocalypse" und "Black Tears". Schätzungsweise 200 bis 250 Gäste, davon 60 bis 80 Extrem-Pogotänzer (alle im –"Ich stoß dich zwar heftig an, aber wenn du fällst helf´ ich dir auf"-Rahmen), welche unter anderem für auf dem Boden liegende Handys, Geld und Schuhe sorgten. Die Lokalität hat auch gepasst, Garderobe und Bars waren vorhanden. Abschließend: geile Bands, geiles Konzert - Alles in allem geile Sache." nk / eventim / fanreports / metal


Konzert am 25.12. in Leipzig, Werk II